Die amerikanische Journalistin und Sportkommentatorin Erin Andrews setzt sich auch mit über 47 Jahren weiterhin für den Kinderwunsch ein und beginnt ein neues Kapitel in ihrer IVF-Behandlung. In einem offenen Gespräch mit ihrer Podcast-Moderatorin erklärt sie ihre Überzeugung, dass ihr Körper ihr trotz ihres Alters noch ein weiteres Kind schenken kann.
Eine trotz aller Hindernisse bereits erreichte Schwangerschaft.
Erin Andrews und ihr Ehemann, der ehemalige Hockeyspieler Jarret Stoll, haben bereits die Freuden der Mutterschaft erlebt. Ihr erstes Kind, ein Junge namens Mack, wurde im Juli 2023 nach neun Jahren Kinderwunsch und Behandlung durch eine Leihmutter geboren. Die Geburt erfolgte mit Embryonen, die vor und nach Erin Andrews' Diagnose Gebärmutterhalskrebs im Jahr 2016 eingefroren wurden. Sie unterzog sich anschließend einer erfolgreichen Operation.
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Ein weiterer IVF-Versuch mit 47 Jahren
In einer Folge des Podcasts „Calm Down with Erin and Charissa“ spricht Erin über ihren Neustart der künstlichen Befruchtung (IVF), obwohl ihr letzter Zyklus erfolglos war. Sie erklärt, dass sie auf einen kosmetischen Eingriff (eine CO2-Laserbehandlung) verzichtet hat, um sich ganz auf diesen neuen Versuch zu konzentrieren, was zeigt, wie wichtig ihr dieses Projekt nach wie vor ist.
Im Gespräch mit ihrer Freundin, der amerikanischen Sportkommentatorin Charissa Thompson, brachte Erin ihre tiefe Überzeugung zum Ausdruck: „Ich glaube, mein Körper kann es schaffen.“ Sie räumte ein, dass die Chancen, in ihrem Alter befruchtungsfähige Eizellen zu produzieren, statistisch gesehen begrenzt seien, weigerte sich aber, dies als endgültiges Ende zu akzeptieren. Erin Andrews beschrieb diese Entschlossenheit als eine „seltsame Sucht“ danach, es immer wieder zu versuchen, zu kämpfen, ohne jemals aufzugeben.
Die Unterstützung seiner Familie und seiner Fans
Charissa Thompson, ihre Co-Moderatorin, betont die Wichtigkeit dieser Beharrlichkeit und merkt an, dass Mack ohne Erins Hartnäckigkeit angesichts der Hindernisse, die ihr begegneten, nicht existieren würde. Sie erinnert Erin Andrews außerdem daran, dass sie bereits „gewonnen“ hat, indem sie einen so wertvollen Sohn zur Welt gebracht hat. Diese herzliche Unterstützung, die online geteilt wurde, findet bei vielen Frauen Anklang, die sich in Erins Geschichte mit künstlicher Befruchtung, reproduktiver Gesundheit und Mutterschaft nach dem 40. Lebensjahr wiedererkennen.
Eine Geschichte, die Frauen inspiriert
Indem sie sich entschied, öffentlich über ihr Alter, ihre Rückschläge, ihre Zweifel und ihre Entschlossenheit zu sprechen, wurde Erin Andrews zu einer prominenten Persönlichkeit im Bereich der späten Mutterschaft und der künstlichen Befruchtung. Ihre Geschichte, geprägt von Gebärmutterhalskrebs, einem langen Weg zur Fruchtbarkeit und einer Schwangerschaft durch Leihmutterschaft, erinnert uns daran, dass Mutterschaft viele verschiedene Wege nehmen kann, aber in jedem Alter ein legitimes Ziel bleibt.
Letztendlich räumt Erin Andrews in ihren Gesprächen mit Charissa Thompson ein, dass sie dieses Kapitel eines Tages vielleicht abschließen muss. Sie hofft jedoch, dass dieser Moment mit der Gelassenheit einer Person kommen wird, die alles versucht hat, ohne es zu bereuen, und die ihren Körper, ihr Herz und ihre Zeit dem Leben gewidmet hat.
