Becs Gentry, Mutter, Ultramarathonläuferin und Peloton-Trainerin, definiert das Gleichgewicht zwischen Mutterschaft, Partnerschaft und sportlicher Leistung neu, indem sie authentisch feststellt, dass ein wahres "perfektes Gleichgewicht" nicht existiert.
Keine perfekte Balance, aber klar definierte Prioritäten.
In einem kürzlich geführten Interview mit dem People-Magazin sprach die neue globale Markenbotschafterin von HOKA über ihre persönliche Definition von „Balance“. Sie stellte klar, dass sie das Wort in Anführungszeichen setzt, da es ihrer Meinung nach kein perfektes Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Lebensbereichen gibt. Anstatt nach absoluter Harmonie zu streben, akzeptiert sie, dass manche Prioritäten vorübergehend Vorrang vor anderen haben: ihr intensives Training, ihr Familienleben oder die Unterstützung, die sie ihrem Partner bietet.
Dieser realistische Ansatz gibt ihr die Freiheit, ihre sportlichen Verpflichtungen – von anspruchsvollen Ultramarathons bis hin zu ihren regelmäßigen Peloton-Trainingseinheiten – und ihr Leben als Mutter ihrer Tochter Talullah ohne Schuldgefühle unter einen Hut zu bringen. Sie betont, dass dieser Kompromiss es ihr ermöglicht, sich voll und ganz ihren Aktivitäten zu widmen und gleichzeitig ihre Leidenschaft fürs Laufen und die Bindung zu ihrer Familie zu pflegen.
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Ein eng verbundenes Duo, das sich im Rampenlicht abwechselt.
Becs Gentry erklärt, dass sie sich auf ihren Partner Austin Curtis, den sie als ihren Fels in der Brandung bezeichnet, verlässt, um die Balance zwischen ihren jeweiligen Zielen zu finden. Wenn sich einer von ihnen einer großen Herausforderung widmet, übernimmt der andere die logistische und emotionale Unterstützung, wodurch eine unverzichtbare Ergänzung entsteht. Diese Dynamik hat es ihnen ermöglicht, gemeinsam außergewöhnliche Momente zu meistern, beispielsweise als Austin Curtis und ihre Tochter sie bei ihrem Kunststück begleiteten, sieben Marathons auf sieben Kontinenten in sieben Tagen zu laufen – eine Herausforderung, die allein unmöglich gewesen wäre.
Laut Becs Gentry ermöglicht diese Gegenseitigkeit ihnen, einem Burnout vorzubeugen und eine Form der Harmonie aufrechtzuerhalten – sicherlich nicht perfekt, aber geprägt von tiefem Respekt vor den Bedürfnissen und Ambitionen des anderen. Sie betont, dass diese familiäre Zusammenarbeit ihre sportlichen Erfolge nicht nur ermöglicht, sondern sie auch langfristig sichert.
Vom Ultralauf bis zum HOKA-Podium
Becs Gentry, die im Februar 2026 zur globalen Botschafterin für HOKA ernannt wurde, verkörpert eine Vision des Laufens, die sowohl Spitzenleistungen als auch die Freude des Alltagsläufers feiert und damit perfekt mit ihrer eigenen Entwicklung nach der Mutterschaft übereinstimmt.
Als ehemalige Teilnehmerin an den britischen Olympia-Ausscheidungswettkämpfen und angesehene Trainerin plädiert sie für ein ausgewogenes und achtsames Training. Sie betont beispielsweise, wie wichtig es ist, zu wissen, wann man es ruhiger angehen lassen und sich Momente der Freiheit gönnen sollte: „Lass die Uhr zu Hause und lauf einfach zum Vergnügen“, rät sie und unterstreicht, dass diese Pausen unerlässlich sind, um einem Burnout vorzubeugen und eine gesunde Beziehung zum Laufen zu bewahren, das sie selbst ebenso sehr aus Leidenschaft wie aus sportlichen Gründen betreibt.
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Letztendlich beweist Becs Gentry, dass man Mutter und Spitzensportlerin sein kann, indem man Flexibilität und ein unterstützendes Netzwerk pflegt, anstatt einer illusorischen Suche nach Perfektion nachzujagen. Ihr Weg – vom Trailrunning bis zu Weltmeisterschaften, einschließlich ihrer Zeit bei Peloton – zeigt, dass der Schlüssel darin liegt, Höhen und Tiefen zu akzeptieren, um glücklich und geerdet zu bleiben.
