Asmongold, ein äußerst beliebter Streamer, bekannt als "Zack Asmongold", löste kürzlich eine massive Online-Debatte aus, indem er erklärte, warum seiner Meinung nach weibliche Streaming-Stars wie Cinna und Pokimane Single bleiben.
Kontext: eine Reaktion auf die „Einsamkeit von Streamern“
In einem kürzlich ausgestrahlten Stream reagierte Asmongold auf Beschwerden von Streamerinnen über ihr Liebesleben. Seine provokante Aussage – „Männer wollen eine Frau, die zu Hause bleibt, sich um die Kinder kümmert und kocht“ – löste sofort Empörung aus. Live geäußert, spaltete sie die Gaming-Community und weit darüber hinaus. Seiner Meinung nach entsprechen diese unabhängigen, karriereorientierten Influencerinnen nicht den traditionellen Erwartungen vieler Männer, die, wie er beschreibt, „an einem Frauenbild festhalten, das sich um Heim, Familie und Hausarbeit dreht“.
Das Video, das auf TikTok und X (ehemals Twitter) weite Verbreitung fand, erreichte innerhalb weniger Tage Millionen von Aufrufen und löste Empörung, Debatten und heftige Reaktionen aus. Viele verurteilten es als rückständige, sexistische und frauenfeindliche Vision und wiesen darauf hin, dass es im Jahr 2025 nicht nur überholt, sondern auch zutiefst problematisch sei, den Wert oder die Attraktivität einer Frau auf ihre Rolle im Haushalt zu reduzieren.
Sicherlich gibt es noch immer Männer, die so denken, doch diese Ansicht zu normalisieren oder als männliche Mehrheitsmeinung darzustellen, bedeutet, Frauen auf eine Rolle zu beschränken, die weder der gesellschaftlichen Entwicklung noch den Wünschen von Millionen von Frauen entspricht. Eine Frau ist nicht dazu „geboren“, sich um den Haushalt zu kümmern: Sie kann unabhängig, ehrgeizig, karriereorientiert, Content Creatorin, Mutter oder auch nicht – oder all das gleichzeitig – sein, ganz nach ihren eigenen Vorstellungen.
Asmongold teilt seine Ansicht darüber, warum einige Top-Streamerinnen wie Cinna und Pokimane immer noch Single sind 😳👀
„Männer wollen eine Frau, die zu Hause bleibt, sich um die Kinder kümmert und kocht.“ 😭💀 pic.twitter.com/xy7kabeMR2
– veizau (@veizau) 31. Dezember 2025
Zwei Lager prallen aufeinander: Tradition versus Moderne.
Die Aussage löste eine hitzige Debatte aus:
- Diejenigen, die den „traditionellen“ Ansatz bevorzugen: Viele Männer stimmen dem zu und argumentieren, dass die moderne Gesellschaft stabile Familienwerte verloren hat. „Männer wünschen sich eine Partnerin, die dem Zuhause Priorität einräumt, nicht einer beruflichen Konkurrentin“, heißt es in einem Kommentar.
- Gegner: Andere prangern eine sexistische und rückständige Sichtweise an. „Das ist purer Frauenhass: Frauen auf die Rolle der Hausfrau zu reduzieren“, entgegnen sie. Ein viraler Tweet bringt es auf den Punkt: „Lieber sterbe ich allein, als Hausfrau zu sein.“
Auf X (ehemals Twitter) und Reddit werden hitzige Diskussionen geführt, in denen die Unabhängigkeit der Frau und die von einigen als natürlich empfundenen Geschlechterrollen gegeneinander ausgespielt werden.
Pokimane, ein häufiges Ziel frauenfeindlicher Kritik
Seit ihrem Debüt auf Streaming-Plattformen sieht sich Pokimane – mit bürgerlichem Namen Imane Anys – einem ständigen Strom sexistischer Kritik ausgesetzt. Als prominente Persönlichkeit auf Twitch und YouTube verkörpert sie weiblichen Erfolg in einer nach wie vor männerdominierten Welt. Diese Sichtbarkeit geht leider regelmäßig mit frauenfeindlichen Angriffen einher, die von Kommentaren über ihr Aussehen bis hin zu unberechtigten Zweifeln an ihren Fähigkeiten reichen.
Anstatt sich entmutigen zu lassen, lernte Pokimane, mit diesen wiederkehrenden Angriffen widerstandsfähig umzugehen, prangerte öffentlich den allgegenwärtigen Sexismus an und forderte eine bessere Online-Moderation. Ihre Erfahrung verdeutlicht die spezifischen Hindernisse, mit denen weibliche Content-Erstellerinnen konfrontiert sind, und unterstreicht die Notwendigkeit eines tiefgreifenden Wandels in der digitalen Kultur.
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Der für seine konservativen Ansichten und seine Kritik bekannte Streamer Asmongold nimmt kein Blatt vor den Mund. Dieser Kommentar passt zu seinen wiederkehrenden Analysen über „männliche Einsamkeit“ und Geschlechterdynamiken auf Twitch.
