Inspiriert von Sängerin Zara Larsson, werden sonnengebräunte Körper mit Glitzertattoos, bunten Strasssteinen und Goldpuder verziert, die die Sonnenstrahlen einfangen. Der Körper wird so zum Accessoire, zur Leinwand für Kreativität, und eine Beauty-Influencerin hat diesen Hauttrend sofort neu interpretiert. In einem Video präsentiert sie die Werke der Sonne: Designs, die durch die Kunst des Bräunens entstanden sind.
Kunst schaffen mit Bräune: das neue Schönheitscredo
Seitdem Sängerin Zara Larsson während ihrer Tour einen glitzernden Schmetterling auf der Haut trug, haben es ihr alle nachgemacht und sich diesem lebensgroßen Tattoo-Trend angeschlossen. Hibiskusblüten, üppige Meeresschildkröten und verzierte Muscheln zieren Silhouetten und durchbrechen die beginnende Bräune. Während manche sich für dezente Details entscheiden, die im Ausschnitt eines Oberteils oder unter dem Bikini-Bänder sichtbar sind, wählen andere auffälligere Varianten, die garantiert alle Blicke auf sich ziehen.
Statt mühsam Perlen mit der Präzision einer Juwelierin aufzukleben und sich in einen lebenden Diamanten zu verwandeln, hat die Content-Creatorin @sophiehennekens ihre eigene Methode entwickelt und ein Ritual populär gemacht, das zuvor nur für leere Blätter Papier verwendet wurde. In einem Demonstrationsvideo enthüllt sie ihre Geheimtechnik und teilt ihre ästhetische Entdeckung. Genial!
Sie klebt sich sommerliche Sticker bis zum Bein hinunter und besprüht ihre Haut mit einem Serum, das die gleiche Wirkung wie Monoi-Öl verspricht. Dann lässt sie die Sonne diese poetische Leinwand vollenden und die Motive in ihre Haut einbrennen, wodurch kontrastierende Tattoos entstehen. Nach einigen Stunden sonnengeküsster Farbe geschieht das Wunder. Wenn sie diese vom Meer inspirierten Symbole entfernt, bleiben sie wie Muscheln im warmen Sand auf ihrer Haut haften. Sie erzeugen die Illusion einer harmonischen Arabeske und benötigen keinen weiteren Schmuck.
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Eine Alternative zu traditionellen Tätowierungen zur Verzierung der Haut
Die Schönheitswelt, von einer angenehmen Welle der Nostalgie erfasst, preist die Vorzüge von Strass-Tattoos, ob handgefertigt oder vorgefertigt. Allerdings halten diese funkelnden, in die Haut gestochenen Motive Salzwasser und Schweiß nicht lange stand. Im Gegensatz dazu eignen sich diese individuellen Tattoos, die nicht mit einer Nadel, sondern von der Sonne entstehen, besser für die Freizeitaktivitäten des Sommers.
Neben ihrer Funktion als Zierleiste an Hosen oder Stickereien auf Röcken verschwinden diese Hautverfärbungen nicht beim ersten etwas zu enthusiastischen Sonnenbad. Zugegeben, sie verblassen mit jedem entspannenden Sonnenbad und Nickerchen auf der Liege, aber das ist ein hervorragender Anlass, von Neuem zu beginnen und zu experimentieren. Sie können den Vorgang so lange wiederholen, bis Ihre Haut die endgültige Karamellisierung erreicht hat. Dieses Sonnentattoo, das sich erst nach längerer Sonneneinstrahlung bildet, sollte jedoch den Sonnenschutz nicht ersetzen.
Vorsichtsmaßnahmen zur Vereinbarkeit von Stil und Gesundheit
So verlockend dieser Trend auch sein mag, sollten wir dabei eine wichtige Regel nicht vergessen: Bräunung ist nach wie vor ein Schutzmechanismus der Haut gegen UV-Strahlen. Anders ausgedrückt: Diese durch die Sonne erzeugten temporären Tattoos sind nicht harmlos und erfordern einige Vorsichtsmaßnahmen.
Um diesen Sommertraum genießen zu können, ohne Ihre Haut zu gefährden, sollten Sie am besten einige Richtlinien befolgen:
- Tragen Sie eine Breitband-Sonnencreme auf den gesamten Körper auf, auch um die Verzierungen herum.
- Vermeiden Sie längere Aufenthalte in der Sonne zwischen 12 und 16 Uhr, da die UV-Strahlung in dieser Zeit am stärksten ist.
- Versuchen Sie nicht, die Bräunung künstlich mit nicht schützenden Ölen zu beschleunigen.
- Begrenzen Sie die Belichtungszeit, auch wenn die Zeichnung noch nicht sichtbar ist.
- Achten Sie auf Anzeichen von Rötung, Hitze oder Sonnenbrand.
- Diese Methode sollte bei besonders empfindlicher oder zu Hautreaktionen neigender Haut vermieden werden.
So ästhetisch ansprechend ein Sonnentattoo auch sein mag, es sollte niemals zu Sonnenbrand führen. Es geht nicht darum, die Haut in eine sommerliche Werbefläche zu verwandeln, sondern mit Kontrasten zu spielen und gleichzeitig die natürlichen Schutzmechanismen der Haut vor der Sonne zu respektieren.
Dieser Trend verdeutlicht perfekt die Entwicklung des modernen Schönheitsideals: verspielter, kreativer und weniger permanent. Nach temporären Tattoos, Strasssteinen und Bodypainting wird auch Bräunen zum Ausdrucksmittel. Ein vergängliches Kunstwerk, das die Sonne direkt auf die Haut zeichnet und das mit der Zeit auf natürliche Weise verblasst – wie eine Urlaubserinnerung, die sich in den Körper eingebrannt hat.
