Auf Instagram sorgt die Content-Creatorin Isidora (@isidorapjv) mit ihren glamourösen und ungewöhnlichen Videos für Furore. Ihr Konzept: Tennis spielen in Kleidern und High Heels. Während einige Internetnutzer diese ultra-ästhetische Welt lieben, sehen andere darin vor allem einen sorgfältig inszenierten PR-Gag, der nur Aufmerksamkeit erregen soll.
Videos, die Mode und Sport verbinden
In ihren Reels (Instagram-Videos) spielt Isidora Tennis, während sie Kleider mit unterschiedlichem Volumen trägt. Der Kontrast zwischen Sport und Mode fällt sofort ins Auge. Die Ästhetik ihrer Videos erinnert mitunter an Luxuskampagnen oder Filmszenen: Alles scheint darauf ausgelegt zu sein, eine elegante und zugleich theatralische Atmosphäre zu schaffen. Genau diese unerwartete Mischung hat ihren Inhalten zu viralem Erfolg in den sozialen Medien verholfen.
Diesen Beitrag auf Instagram ansehen
Internetnutzer sind fasziniert…
Unter ihren Beiträgen loben zahlreiche Kommentare ihren visuellen Stil. Einige Nutzer erklären, dass sie ihre Videos „wegen der Atmosphäre“ ansehen. Andere schätzen ihre alternative Perspektive auf Tennis – modischer, künstlerischer und weniger auf sportliche Leistung fokussiert. Ihr unverwechselbarer Stil hat ihr ermöglicht, auf Instagram eine eigene visuelle Handschrift zu entwickeln. In einem Feed voller ähnlicher Inhalte stechen ihre Videos sofort hervor.
…und andere, die deutlich kritischer sind.
Obwohl ihre Videos viele Reaktionen hervorgerufen haben, sind sie keineswegs allgemein beliebt. Viele Internetnutzer halten das Konzept für „lächerlich“ oder glauben, es handle sich in erster Linie um eine Strategie, um in den sozialen Medien Aufmerksamkeit zu erregen. Mehrere Kommentare weisen zudem auf die Unpraktikabilität dieser Outfits beim Tennisspielen hin. Für manche scheint es beim Spielen auf dem Platz in Abendkleid und High Heels eher um Ästhetik als um den Sport selbst zu gehen.
Andere Kritiker gehen noch weiter und hinterfragen das Bild, das solche Inhalte vermitteln. Einige Internetnutzer sind der Ansicht, dass diese Videos die Vorstellung nähren, Frauen müssten stets makellos gepflegt sein, selbst bei sportlichen Aktivitäten oder im Alltag. Diese Sichtweise wird von manchen als reduktionistisch empfunden, insbesondere weil sie „Weiblichkeit“ immer noch mit einem permanent „eleganten“ Erscheinungsbild gleichsetzt.
Eine breitere Diskussion über soziale Medien
Der Erfolg von Isidoras Videos zeigt auch, wie soziale Medien bestimmte Aktivitäten in regelrechte visuelle Spektakel verwandeln. Sport, Mode und Unterhaltung verschmelzen heute immer stärker zu viralen Inhalten. Ziel ist es nicht unbedingt, eine realistische Aktivität darzustellen, sondern vielmehr ein eindrucksvolles, ästhetisch ansprechendes oder überraschendes Bild zu schaffen.
Dies erklärt auch, warum die Reaktionen so unterschiedlich ausfallen: Manche sehen darin einfach künstlerische und unterhaltsame Inhalte, während andere eher symbolische Botschaften über Erwartungen an das Aussehen von Frauen interpretieren.
Diesen Beitrag auf Instagram ansehen
Letztendlich veranschaulichen Isidoras Videos vor allem, wie ein visuelles Konzept in den sozialen Medien ebenso viel Bewunderung wie Debatten auslösen kann.
