Die französische Journalistin und Radio- und Fernsehmoderatorin Sophie Davant sprach kürzlich offen über ihre Erfahrungen mit Schönheitsoperationen. Obwohl sie betonte, dass ihre Entscheidungen „ihr Aussehen für die Kameras erhalten“ sollten, räumte sie ein, eine missglückte Operation erlebt zu haben, die ihr eine bittere Erinnerung und eine wertvolle Lektion bescherte.
Der Imagedruck im Fernsehen
Als Fernsehpersönlichkeit wird man unweigerlich in der Öffentlichkeit wahrgenommen. Sophie Davant erklärt gegenüber Grazia : In einer Branche, in der das Aussehen genauestens unter die Lupe genommen wird, „muss man trotzdem gepflegt aussehen“. Die Moderatorin, die sich der Erwartungen des Publikums bewusst ist, hebt die Ungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen hervor: Während die Zeichen des Alterns Männern „Charme“ verleihen, gelten sie bei Frauen als Makel.
Um ihr Aussehen ohne radikale Veränderungen zu erhalten, bevorzugt Sophie Davant nach eigenen Angaben kosmetische Medizin gegenüber chirurgischen Eingriffen. Botox, Hyaluronsäure oder Laserbehandlungen: Das sind alles regelmäßige Verfahren, die ihr helfen, die Zeichen der Zeit abzumildern, ohne ihre natürlichen Gesichtszüge zu verändern.
Auch wenn Sophie Davant das so sieht, sollte man nicht vergessen, dass es absolut unnötig ist, sich Schönheitsoperationen oder kosmetischen Eingriffen zu unterziehen, um einem Ideal zu entsprechen oder sich selbst zu „erhalten“. Ihr Körper und Ihr Gesicht sind vollkommen in Ordnung, so wie sie sind. Altern ist normal, Falten und andere Alterserscheinungen sind normal: Es gibt keinen Grund, diese Lebenszeichen zu kaschieren oder zu beseitigen.
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Ein gescheitertes Experiment und eine bleibende Lektion
Sophie Davant erinnert sich an ein Missgeschick, das sich vor etwa zehn Jahren ereignete. Sie war zu einer Sitzung in einer Klinik eingeladen worden und ließ sich dort zu einer Lippenvergrößerung überreden. Das Ergebnis war, in ihren Worten, „katastrophal“. Ihr „entstellter Mund“ schockierte ihre Kollegen, darunter auch ihren Freund William Leymergie. Anstatt sich in Selbstmitleid zu ergehen, nahm die Fernsehmoderatorin die Sache mit Humor.
Rückblickend erklärt Sophie Davant, dass sie diesen Fehler als Lernerfahrung betrachtet: Sie habe gelernt, sich nicht länger von Impulsivität oder unüberlegten ästhetischen Entscheidungen leiten zu lassen. Seitdem überlässt sie nichts dem Zufall und achtet sorgfältig darauf, ihrem Image treu zu bleiben.
Letztendlich erinnerte diese unglückliche Erfahrung Sophie Davant daran, dass kein Eingriff ohne Risiko ist und dass man auf seine Intuition hören sollte, bevor man dem Druck der Meinungen anderer nachgibt. Und dass jeder Mensch in seinem Körper, so wie er ist, wertvoll ist, ob mit oder ohne Transformation: Der Wert eines Menschen wird niemals an seinem Aussehen gemessen.
