Die britisch-albanisch-kosovarische Sängerin und Songwriterin Dua Lipa teilte kürzlich ein Foto ihres Einkaufskorbs mit mehreren Tüten der französischen Chipsmarke auf Instagram und sorgte damit für überraschendes Aufsehen in den sozialen Medien und der französischen Presse. Dieser einfache Schnappschuss bescherte der bretonischen Snackmarke unerwartete Aufmerksamkeit.
Ein einfacher Beitrag, eine enorme Wirkung
Am 9. Februar 2026 postete Dua Lipa auf ihrem Instagram-Account eine Reihe von Fotos , darunter eines von einem Korb voller Brets-Kartoffelchips in verschiedenen Geschmacksrichtungen. Es gab keine weiteren Hinweise darauf, wo oder in welchem Kontext das Foto aufgenommen wurde. Vielen französischen Internetnutzern fiel dieses Detail sofort auf: Die Präsenz eines seit langem beliebten lokalen Produkts im Alltag einer internationalen Künstlerin wurde als spielerische und schmeichelhafte Hommage an eine französische Spezialität wahrgenommen.

Eine kollektive und amüsierte Reaktion
In Frankreich nahmen Internetnutzer, Medien und sogar Markenverantwortliche das Ereignis mit Humor und Begeisterung auf und hoben den Kontrast zwischen dem internationalen Ruhm der Sängerin und der Schlichtheit einer Chipstüte hervor. Diese Mischung aus Ungewöhnlichkeit und lokaler Bekanntheit trug dazu bei, dass das Foto zu einem viel diskutierten Thema wurde.
Eine bretonische Marke im Rampenlicht
Brets, ein seit Jahrzehnten bestehendes Unternehmen aus Pontivy, hatte mit einer derart breiten Aufmerksamkeit jenseits der üblichen Kanäle sicherlich nicht gerechnet. Der Geschäftsführer erklärte, er sei von den Reaktionen, insbesondere den Nachrichten von Kunden und Freunden, überrascht gewesen. Für die Marke sei das ein „großer Erfolg“, auch wenn sich die konkreten Auswirkungen auf den Umsatz noch schwer beziffern ließen. Brets teilte das Foto umgehend selbst und nahm die unerwartete Aufmerksamkeit mit Humor.
Letztendlich verdeutlicht diese Situation, wie bedeutsam ein einzelnes Foto sein kann, das von einem Prominenten mit Millionen von Followern in den sozialen Medien gepostet wird – selbst für kleine oder lokale Marken. Im Zeitalter der sozialen Medien verschwimmt die Grenze zwischen traditionellem Marketing und viralen Phänomenen zunehmend: Eine Momentaufnahme aus dem Alltag kann ein Produkt ins globale Rampenlicht katapultieren.
