Soziale Medien können eine fantastische Plattform für Austausch sein … aber auch ein Nährboden für Vorurteile. Brittany Born, eine amerikanische Content-Creatorin und Mutter, erlebte dies am eigenen Leib, nachdem sie eine Flut verletzender Kommentare zu ihrem Aussehen und ihrer Rolle als Mutter erhalten hatte. Anstatt zu schweigen, beschloss sie, diese schwere Zeit in eine Botschaft der Akzeptanz und Freundlichkeit umzuwandeln.
Eine Welle der Kritik an ihrem Aussehen und ihrer Mutterschaft
Brittany Born, die es gewohnt ist, ihren Alltag und ihre Ausflüge nach Disney World mit anderen zu teilen, erzählte kürzlich dem People-Magazin , dass sie Zielscheibe zahlreicher bösartiger Kommentare geworden sei. Einige Internetnutzer griffen ihr Aussehen an, andere stellten ihre Erziehungsfähigkeiten infrage. Für sie sind diese Angriffe eine Erinnerung an eine oft vergessene Realität: Hinter jedem Bildschirm steckt ein Mensch. Brittany Born erklärt, dass niemand erniedrigende Bemerkungen über seinen Körper lesen oder hören möchte, dass er ein schlechter Elternteil sei.
Sich Zeit für sich selbst zu nehmen, macht einen nicht zu einem schlechten Elternteil.
Ein Teil der Kritik bezog sich auf ihre Alleinreisen nach Disney. Mehrere Internetnutzer warfen ihr vor, ohne ihre Kinder zu reisen und ihre Familie zu vernachlässigen. Brittany Born versucht jedoch, die Dinge zu relativieren. Sie erklärt, dass sie auch viele Reisen mit ihren Kindern unternimmt und diese Auszeiten allein lediglich der Erholung dienen. Da sie von zu Hause aus arbeitet und ihre Kinder zu Hause unterrichtet, verbringt sie die meiste Zeit mit ihrer Familie. Laut ihr schmälert eine Auszeit nicht ihre Liebe zu ihren Lieben – ganz im Gegenteil.
Stereotypen über kurvige Frauen abbauen
Abgesehen von ihrer Rolle als Mutter glaubt Brittany Born, dass ihre Figur bestimmte Vorurteile schürt. Als Plus-Size-Content-Creatorin setzt sie sich für ein authentisches Bild ein und steht mit 35 Jahren offen zu ihren grauen Haaren. Besonders die immer noch weit verbreitete Annahme, kurvige oder übergewichtige Menschen würden sich nicht um ihre Gesundheit oder ihr Wohlbefinden kümmern, verurteilt sie – eine vereinfachende Annahme, die sie für völlig unbegründet hält. Mit ihren Beiträgen möchte Brittany Born zeigen, dass man unabhängig von seiner Figur ein erfülltes, ehrgeiziges und selbstbewusstes Leben führen kann.
Eine Welle der Solidarität, stärker als der Hass
Mit ihrem offenen Austausch über ihre Erfahrungen hatte Brittany Born eine solche Reaktion nicht erwartet. Fast sofort erreichten sie unzählige unterstützende Nachrichten. Viele Mütter erzählten ihr, dass ihre Geschichte sie ermutigt habe, sich ohne Schuldgefühle einen Moment der Ruhe zu gönnen. Gerührt von dieser Welle der Anteilnahme veröffentlichte die Designerin ein Video, in dem sie sich bei ihrer Community bedankte. Sie betonte außerdem die unschätzbare Unterstützung ihrer Familie und Freunde sowie ihres Ehemanns, die ihr in dieser schweren Zeit beigestanden hatten.
Eine inspirierende Botschaft über Selbstakzeptanz
Mit ihrer öffentlichen Erklärung erinnert Brittany Born uns daran, dass kein Körpertyp als Vorwand für Spott oder Angriffe dienen sollte. Ihre Geschichte unterstreicht zudem, wie wichtig es ist, die Stereotype abzubauen, die Frauen, insbesondere Mütter und Frauen mit Übergröße, immer noch betreffen.
Mit ihrem Zeugnis lädt Brittany Born alle dazu ein, mehr Freundlichkeit zu zeigen und erinnert uns daran, dass es völlig legitim ist, sich auf eigene Weise um sich selbst zu kümmern, sein Aussehen zu akzeptieren und nach eigenen Vorstellungen zu leben, ohne den eigenen Wert vom Blick anderer bestimmen zu lassen.
