PinkPantheress, die britische Pop-Sensation mit ihrem Geek-Chic-Stil, sorgte mit ihrem Look bei einem Chanel-Event für Furore in den sozialen Medien und löste gleichzeitig eine hitzige Debatte über Gerüchte über Schönheitsoperationen aus.
Geek-Chic à la Chanel
Am 7. Januar 2026 besuchte PinkPantheress im Chateau Marmont in Los Angeles ein Dinner zur Feier der neuen Schmucklinie Coco Crush von Chanel. Die Sängerin wählte einen Schulmädchen-Look von Kopf bis Fuß: eine taillierte Strickjacke mit weißem Besatz über einem Trägertop, einen ultrakurzen Strickminirock, schwarze Mary Janes und weiße Socken – eine kokette Ästhetik, die durch Hailey Bieber und Jennie von der südkoreanischen Girlgroup Blackpink bekannt wurde. Diese Wahl verwandelte das „Nerd“-Image in eine Stilikone, ganz im Sinne ihres retrofuturistischen Stils.
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Ästhetische Kontroverse in den sozialen Medien
Fotos des Ereignisses lösten schnell einen Sturm der Entrüstung aus: „Wer hat ihr gesagt, sie soll sich ins Gesicht fassen?“ , rief ein Internetnutzer aus, während ein anderer klagte: „Die schönsten Frauen lassen sich ohne ersichtlichen Grund Botox spritzen, und das macht mich total nervös.“ Auf TikTok und X (ehemals Twitter) entbrannte eine hitzige Debatte über ihre Nasenkorrektur und Lippenaufspritzung. Fans verteidigten ihre natürliche Veränderung, während Kritiker ein künstliches „Vorher/Nachher“ anprangerten.
Körperpositivität trotz Verurteilung
Diese Gegenreaktion offenbart die Schattenseiten des Ruhms: Jemanden ohne Beweise zu beurteilen, verstärkt toxische Schönheitsideale. PinkPantheress, deren Musik bereits unverfälschte Authentizität feiert, verkörpert essentielle Körperpositivität – niemand muss seine Körperentscheidungen rechtfertigen, ob natürlich oder operativ verändert. Kritik am Aussehen einer Künstlerin lenkt von ihrem Talent ab: Ihre sanfte Stimme und die Y2K-Samples verdienen Aufmerksamkeit, nicht die genaue Analyse ihres Gesichts.
PinkPantheress überwindet die Kontroverse, indem sie ihre Entwicklung bekräftigt und uns daran erinnert, dass Schönheit sich ohne Gebrauchsanweisung entwickelt. Ihre Zeit bei Chanel festigt eine hybride Ästhetik – niedlich, gewagt, zeitlos –, die sich jeder Kategorisierung entzieht. In einer Welt, die von „Natürlichkeit“ besessen ist, beweist sie, dass Chic vor allem mit Selbstbewusstsein einhergeht, Botox hin oder her.
