Die amerikanische Singer-Songwriterin, Schauspielerin und Regisseurin Teyana Taylor, die für einen Oscar 2026 nominiert war, wurde während der Zeremonie von einem Sicherheitsbeamten angerempelt, was bei der Academy für Empörung sorgte. Die Academy veröffentlichte daraufhin eine offizielle Stellungnahme .
Ein schockierender Vorfall am Ende des Abends
Unmittelbar nachdem „One Battle After Another“ den Oscar für den besten Film gewonnen hatte, wurde Teyana Taylor von einem Sicherheitsbeamten des US-Geheimdienstes SIS geschubst, als sie sich mit Warner Bros. Pictures-Chefin Pamela Abdy für ein Gruppenfoto zusammenstellen wollte. Ein virales Video zeigt eine sichtlich wütende Taylor, die den Mann zur Rede stellt: „Sie sind ein Mann und fassen eine Frau an! Das ist höchst unhöflich!“ Augenzeugen berichten, dass sie die Treppe des Dolby Theatre hinuntergestoßen wurde.
Die Stellungnahme der Akademie: Entschuldigungen und ergriffene Maßnahmen
Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences reagierte umgehend: „Wir waren zutiefst betroffen, als wir von Teyana Taylors Erlebnissen am Ende der gestrigen Preisverleihung erfuhren. Wir haben während der gesamten Award-Saison mit ihr zusammengearbeitet, und sie war stets herausragend, hilfsbereit, freundlich und engagiert. Obwohl unser externes Sicherheitsunternehmen SIS in den Vorfall verwickelt war, liegt die Verantwortung für das Wohlbefinden jedes einzelnen Gastes bei uns. Wir haben ihnen unmissverständlich klargemacht, dass dieses Verhalten inakzeptabel ist. Wir danken Teyana für ihre bemerkenswerte Würde und ergreifen die notwendigen Maßnahmen, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt.“
Teyana Taylors gefasste Reaktion
In einem Interview mit TMZ spielte Teyana Taylor den Vorfall herunter: „Alles in Ordnung… Ich glaube nicht, dass irgendjemand mir den Moment verderben wollte. Alle hatten Spaß, die Sicherheitsleute haben ihren Job gemacht. Solche Leute gibt es immer, aber mir geht es gut, ich bin glücklich.“ Dennoch betonte sie: „Ich dulde keinerlei Respektlosigkeit, vor allem nicht, wenn sie ungerechtfertigt und grundlos ist.“
Obwohl sie für die beste Nebendarstellerin nominiert war (und gegen Amy Madigan verlor), glänzte Teyana Taylor dennoch: Begeisterter Applaus für die Gewinnerin, ein herzlicher Gruß an den amerikanischen Drehbuchautor, Regisseur und Produzenten Paul Thomas Anderson nach seinen zahlreichen Auszeichnungen. Sie krönte den Abend sogar noch stilvoll auf der Vanity-Fair-After-Party und feierte die sechs Oscars ihres Films.
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Letztlich offenbart dieser Vorfall die Spannungen hinter den Kulissen großer Preisverleihungen. Die Academy verspricht Maßnahmen, und Teyana Taylor hat es mit ihrer natürlichen Souveränität geschafft, dieses „inakzeptable Erlebnis“ in eine Demonstration von Würde zu verwandeln.
