Nachdem sie durch ihre Rolle als Tokyo in „Haus des Geldes“ (La Casa de Papel) internationale Berühmtheit erlangte, hat Úrsula Corberó nun ein neues Kapitel in ihrem Leben aufgeschlagen: die Mutterschaft. Ihr erster öffentlicher Auftritt mit ihrem Sohn Dante in Barcelona löste sowohl bei ihren Fans als auch in den Medien eine Welle der Begeisterung und zahlreiche Fragen aus. Die Schauspielerin, die die Freude über die gemeinsame Zeit mit dem Wunsch nach Privatsphäre in Einklang bringt, beweist dabei ein hohes Maß an Diskretion.
Ein erstes „sehr kontrolliertes“ Foto
Das erste Foto von Úrsula Corberó mit ihrem neugeborenen Sohn war ein großes Ereignis für ihre Fans. Nach mehreren Wochen der Abwesenheit und Stille meldete sich die Schauspielerin via Instagram zurück und postete ein Foto in ihrer Story, das in der Nähe des Arc de Triomf im Herzen Barcelonas aufgenommen wurde. Das Bild zeigt sie in einem langen schwarzen Mantel, mit Sonnenbrille, wie sie einen Kinderwagen schiebt, in dem vermutlich der kleine Dante sitzt.
Diese ästhetische Entscheidung spricht Bände über ihre Haltung. Indem sie diesen Moment teilt, ohne das Gesicht ihres Kindes zu zeigen, bekräftigt Úrsula Corberó sowohl ihre Freude als frischgebackene Mutter als auch ihre Grenzen: Ja zum Teilen eines Lebensmoments, nein dazu, ihren Sohn zum Objekt der Neugier zu machen. Ihre schlichte Bildunterschrift – „Hola, soy mami“ („Hallo, ich bin Mama“) – bringt diese neue Identität, die sie annimmt, auf den Punkt, ohne sich in Details zu verlieren.
17.02.2026 📲 | Úrsula Corberó teilte dieses Foto in ihrer Instagram-Story. pic.twitter.com/Fqj0ioq9X6
– Úrsula Corberó Updates (@ucorberoupdates) 17. Februar 2026
Ein Prominenter, der eine gewisse Zurückhaltung an den Tag legt
Die öffentliche Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. In den sozialen Medien reichten die Kommentare von Bewunderung bis Verwunderung. Viele lobten, wie die Schauspielerin die Balance zwischen Ruhm und Privatsphäre zu finden schien, in einer Zeit, in der viele Prominente jeden Abschnitt ihres Familienlebens öffentlich zur Schau stellen. Andere wiederum fanden ihre Diskretion rätselhaft. Diese Zurückhaltung gehört jedoch seit Jahren zu Úrsula Corberós Markenstrategie.
Sie kontrolliert sorgfältig, was an die Öffentlichkeit gelangt, wählt ihre öffentlichen Äußerungen und Auftritte mit Bedacht und lässt den Medien wenig Raum für Improvisation. Indem sie Barcelona, ihre geliebte Stadt, als Schauplatz für ihren ersten Auftritt wählte, sendet sie zudem eine Botschaft der Bodenständigkeit und Normalität: Hinter dem internationalen Star verbirgt sich eine junge Mutter, die einfach durch ihre Stadt schlendert.
Eine Mutterschaft nach ihrem eigenen Bild: frei und selbstbestimmt
Die Geburt von Dante markiert einen bedeutenden Meilenstein im Leben des Paares, das sie mit dem argentinischen Schauspieler Chino Darín führt. Hinter diesem viel diskutierten Foto bleibt ein Teil von Úrsula Corberós Leben bewusst privat. Weder Dantes genaues Geburtsdatum noch die Details der Geburt oder der genaue Tagesablauf des Paares mit ihrem Kind werden preisgegeben. Die Schauspielerin behält für sich, was in ihren Augen streng privat ist.
Dieses „Geheimnis“ ist nicht skandalös, sondern vielmehr selbstbewusst: Indem Úrsula Corberó gerade genug preisgibt, um ihren Status als Mutter zu bestätigen, ohne ihren Sohn dem ständigen öffentlichen Blick auszusetzen, definiert sie die Grenzen ihrer neuen Normalität. Mit diesem ersten gemeinsamen Auftritt mit ihrem Sohn Dante gelingt es ihr, zwei oft gegensätzliche Welten zu vereinen: die von Prominenten erwartete Transparenz und den berechtigten Wunsch, ihre Familie zu schützen. Indem sie Zurückhaltung dem Sensationalismus vorzieht, präsentiert sie ein diskreteres, aber nicht weniger kraftvolles Modell von Mutterschaft in der Öffentlichkeit.
Diesen Beitrag auf Instagram ansehen
Für ihre Fans wird dieses Bild das Symbol einer neuen Ära für die Schauspielerin bleiben: einer Ära, in der Tokyo aus „Haus des Geldes“ ein wenig Úrsula, der Mutter, der Frau, der Barcelonerin, weicht, die das Recht beansprucht, selbst zu entscheiden, was sie zeigt – und was sie für sich behält.
