Jeden Morgen dasselbe Ritual: Kribbeln in den Fingern, steife Schultern, das Bedürfnis, die Arme auszuschütteln, um das Gefühl wiederzuerlangen. Man schiebt es auf eine schlechte Nacht, aber was, wenn die Schlafposition die wahre Ursache ist? Diese instinktive Haltung, die Arme wie ein Tyrannosaurus an die Brust gezogen, bedroht die Nerven und beeinträchtigt das Wohlbefinden im Alltag.
Eine instinktive Haltung, die Schaden verursacht
Diese Schlafposition, online auch als „T.-Rex-Position“ bekannt, komprimiert die Nerven in Ellbogen und Handgelenken. Eine im „ Journal of Orthopaedic & Sports Physical Therapy“ veröffentlichte Studie zeigt, dass eine anhaltende Beugung des Ellbogens im Schlaf den Druck im Nervus ulnaris deutlich erhöht und bei 25 % der Seitenschläfer zu Parästhesien und Schmerzen führt. Wiederholt sich diese Position Nacht für Nacht, kann sie die Schulterspannung verstärken und Nervenreizungen hervorrufen, die dem Karpaltunnelsyndrom ähneln.
@theworkoutwitch Antwort an @K'dian 💥 Mit T-Rex-Armen schlafen ist DAS Zeichen 🦖 Heile dein Nervensystem (3-Kurs-Paket) 🔗 im Profil #trexarms #nervoussystemregulation #nervoussystemhealing #nervoussystem #overwhelmed #sleep ♬ And I love her by Santo and Johnny - Peach Girl
Warnsignale, die man nicht ignorieren sollte
Zittern Ihre Hände morgens nach dem Aufwachen? Verspüren Sie Schmerzen, die in Ihre Arme ausstrahlen? Haben Sie Schwierigkeiten, Gegenstände zu greifen? Diese Symptome deuten auf eine anhaltende Nervenkompression hin. Wenn die Beschwerden nach dem Aufstehen anhalten oder von Schwäche am Tag begleitet werden, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Eine frühzeitige Behandlung kann bleibende Schäden verhindern.
Warum lässt sich der Körper so zusammenfalten?
Dieser Reflex entspringt unserem Schutzinstinkt: Chronischer Stress, Angstzustände oder Erschöpfung veranlassen das Nervensystem, eine beruhigende Fötusstellung einzunehmen. Selbst ohne schwerwiegende Traumata genügt der Alltag, um diese nächtlichen Gewohnheiten zu verfestigen.
Einfache Lösungen für die Rehabilitation
Keine Revolution nötig: Ein kleines Kissen zwischen Armen und Oberkörper verhindert übermäßiges Vorbeugen bei Seitenschläfern. Wickeln Sie ein Handtuch um Ihren Ellbogen, um die Beugung einzuschränken, oder verwenden Sie ein Stillkissen, das Sie zusammendrücken können. Wenn Sie auf dem Rücken schlafen, legen Sie Ihre Arme seitlich am Körper oder auf ein Kissen in Hüftnähe. Sanfte Dehnübungen und Atemübungen vor dem Schlafengehen beruhigen das Nervensystem.
Kurz gesagt: Schon kleine Veränderungen Ihrer Bewegungen verbessern die Durchblutung, lindern Schulterschmerzen und geben Ihnen neue Energie für den Morgen. Ihr Körper verdient Besseres als eine verkrampfte Haltung – verwandeln Sie diese Nächte in Momente wahrer Erholung.
