Was als routinemäßige Augenuntersuchung geplant war, entwickelte sich zu einer viralen Anekdote. Wenige Minuten später leuchteten die Augen von Margerita B. Wargola (@margoinireland) unerwartet fluoreszierend grün, was für Überraschung und Gelächter sorgte.
Eine Routineuntersuchung, die eine unerwartete Wendung nimmt
Nach einer Untersuchung im Krankenhaus bemerkte Margerita B. Wargola, dass ihre Augen einen besonders leuchtenden, fluoreszierenden Grünton angenommen hatten. Die Szene, die sie humorvoll auf Instagram schilderte, sorgte schnell für Verwunderung. Vor der Kamera betonte sie, dass kein Filter verwendet worden sei. Die ungewöhnliche Farbe sei völlig echt und auf ein Produkt zurückzuführen, das während des Sehtests aufgetragen worden war.
Laut ihrer Schilderung änderte sich alles nach dem Eintropfen einer Flüssigkeit zur Untersuchung der Augenoberfläche. Beim Blinzeln bemerkte Margerita B. Wargola eine intensive Gelbfärbung in ihrem Sichtfeld. Die Erklärung lag schnell auf der Hand: Ihre Kontaktlinsen hatten den Farbstoff aufgenommen.
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Fluorescein, ein gebräuchlicher Farbstoff in der Augenheilkunde
Das beobachtete Phänomen lässt sich durch die Verwendung von Fluorescein erklären, einem Farbstoff, der häufig in der Augenheilkunde eingesetzt wird. Mit dieser Substanz lassen sich potenzielle Hornhautläsionen erkennen oder die Qualität des Tränenfilms beurteilen. Unter bestimmten Lichtverhältnissen emittiert sie einen charakteristischen hellgrünen Farbton.
Die Anwendung von Fluorescein ist ein Standardverfahren und im Allgemeinen sicher. Normalerweise wird es schnell von den Tränen weggespült. In diesem speziellen Fall beeinflusste jedoch ein Detail das visuelle Ergebnis: Die Kontaktlinsen waren vor der Anwendung des Produkts nicht entfernt worden. Diese Linsen können den Farbstoff absorbieren und Spuren davon länger speichern.
Warum blieb die Farbe sichtbar?
Fluorescein kann bei Kontakt mit bestimmten Materialien zu hartnäckigen Verfärbungen führen. Weiche Kontaktlinsen neigen besonders dazu, Flüssigkeiten aufzusaugen. Margerita B. Wargola berichtet, dass das medizinische Personal sofort versucht habe, ihre Augen auszuspülen. Trotzdem blieb die Verfärbung in den Linsen haften.
Da sie weder eine Ersatzbrille noch eine andere Brille zur Hand hatte, musste sie ihre Brille wieder aufsetzen, um nach Hause gehen zu können. Margerita B. Wargola, die stark kurzsichtig ist, erklärte, dass sie ohne Sehhilfe nicht auskommt. Deshalb verließ sie das Lokal mit leuchtend grünen Augen, die besonders bei Tageslicht auffielen.
Ein spektakulärer Effekt, aber ohne Gefahr
Obwohl der Anblick auffällig sein mag, weisen Experten darauf hin, dass Fluorescein weit verbreitet ist und seine Wirkung nur vorübergehend ist. Die Verfärbung des Auges selbst verschwindet normalerweise innerhalb weniger Stunden. In diesem Fall blieben nicht die Augen dauerhaft verfärbt, sondern die Kontaktlinsen. Margerita B. Wargola demonstriert in einem späteren Video sogar, dass die natürliche Farbe ihrer Iris nach dem Entfernen der Linsen wieder normal war. Trotzdem behielt sie die getönten Linsen als Erinnerung an dieses Missgeschick. Die Flüssigkeit im Behälter hat ebenfalls einen grünlichen Schimmer, ein Beweis dafür, dass der Farbstoff in das Material eingedrungen ist.
Eine Anekdote, die viral ging
Abgesehen vom medizinischen Aspekt war es vor allem der auffällige Farbkontrast, der online für Aufsehen sorgte. Viele Internetnutzer reagierten, von Überraschung bis Belustigung. Diese Geschichte erinnert uns daran, dass eine Routineuntersuchung manchmal unerwartete, aber nicht unbedingt besorgniserregende Befunde zutage fördern kann. Sie unterstreicht zudem, wie wichtig es ist, die Anweisungen vor einem Sehtest genau zu befolgen, insbesondere in Bezug auf das Tragen von Kontaktlinsen.
Mit fluoreszierend grünen Augen das Krankenhaus zu verlassen, klingt zunächst wie aus einem Science-Fiction-Film. Doch in diesem Fall handelte es sich lediglich um eine Reaktion auf einen in der Augenheilkunde verwendeten Farbstoff, der von Kontaktlinsen aufgenommen wurde. Eher beeindruckend als gefährlich: Dieser Vorfall, den Margerita B. Wargola (@margoinireland) erlebte, veranschaulicht den Ablauf einer Routineuntersuchung und erinnert an einige einfache Vorsichtsmaßnahmen. Eine ungewöhnliche Anekdote, die, nachdem der erste Schreck überstanden war, ohne gesundheitliche Folgen blieb.
