Die in Houston als Tochter syrischer Eltern geborene Rama Duwaji sorgte für Furore, als sie mit nur 28 Jahren die jüngste und erste muslimische First Lady von New York wurde. Ihr Ehemann, Zohran Mamdani, der im November 2025 zum Bürgermeister gewählt wurde, verkörpert mit ihr eine neue politische Ära. Als renommierte Illustratorin und engagierte Aktivistin begeistert Rama die Generation Z mit ihrer markanten Ästhetik, ihrem politischen Engagement und ihrem betont modernen Image.
Eine syrisch-amerikanische Künstlerin mit einer bemerkenswerten Karriere
Rama Duwaji, Absolventin der Virginia School of Fine Arts und später der School of Visual Arts in New York, machte sich schnell einen Namen in der Kunstwelt. Sie arbeitete mit renommierten Publikationen wie Vogue US, der Washington Post und der New York Times zusammen und stellte in der Tate Modern aus. Ihre Illustrationen thematisieren Frauenrechte, den Schutz von Minderheiten und den Palästinakonflikt. Sie arbeitet außerdem mit Keramik und Animation und leitet Workshops zu ihren gesellschaftlichen Themen.
Diesen Beitrag auf Instagram ansehen
Eine Liebesgeschichte, geboren auf Hinge, gefeiert in all ihrer Schlichtheit
Im Jahr 2021 lernte Rama über die Dating-App Hinge Zohran Mamdani kennen, damals ein demokratischer Kongressabgeordneter aus Queens. Vier Jahre später heirateten sie standesamtlich im New Yorker Rathaus. Fotos von ihnen in legerer Kleidung in der New Yorker U-Bahn gingen viral. Die Zeremonie selbst fand im kleinen Kreis statt, im Gegensatz zur Verlobungsfeier in Dubai, an der ihre Familien teilnahmen. „Die Liebe meines Lebens, meine bedingungslose Unterstützung“, sagte Zohran Mamdani.
Eine Mode- und Schönheitsikone, die von der Generation Z verehrt wird.
Spiegelselfies, mühelose Looks und starke Botschaften: Rama Duwaji begeistert ihr Publikum auf Instagram, wo sie über 95.000 Follower hat. Von einigen Medien als „New Yorks stilvollste First Lady“ gefeiert, verkörpert sie eine vernetzte, feministische und politisch engagierte Generation, die stolz auf ihr Erbe ist. Sie setzt sich regelmäßig für die palästinensische Sache, marginalisierte Gemeinschaften und gegen systemische Ungerechtigkeiten in den Vereinigten Staaten ein.
Diesen Beitrag auf Instagram ansehen
Ein Paar, das eine neue politische Generation symbolisiert
Rama und Zohran leben in Astoria, Queens, und repräsentieren eine neue Generation politisch engagierter Persönlichkeiten: jung, People of Color, progressiv, gesellschaftlich aktiv und versiert im Umgang mit sozialen Medien. Ihre intime, unkonventionelle Ehe hat Angriffe der konservativen Rechten hervorgerufen, denen sie mit Ruhe und Entschlossenheit begegnet sind. Während sie ihre aktivistischen Illustrationen veröffentlicht, feiert er seine Rolle als Partner und Verbündeter. Gemeinsam verändern sie die Machtverhältnisse.
Ein Aufstieg, der weltweit Resonanz findet
Seit dem Wahlsieg von Zohran Mamdani, New Yorks erstem muslimischen Bürgermeister, steht Rama Duwaji im Rampenlicht. Auf ihre plötzliche Bekanntheit angesprochen, zitiert sie Nina Simone: „Die Pflicht einer Künstlerin ist es, ihre Zeit widerzuspiegeln.“ Von ihrer Kindheit in Dubai bis zu ihrem Einzug in die Gracie Mansion hat sie mit ihrem inspirierenden Lebensweg zu einem Vorbild für eine Generation junger, politisch engagierter Künstlerinnen mit Migrationshintergrund gemacht.
An der Schnittstelle von Kunst, Politik und Popkultur verkörpert Rama Duwaji weit mehr als nur eine neue Medienfigur: Sie symbolisiert eine Generation, die sich weigert, zwischen Aktivismus und Ästhetik, Intimität und Sichtbarkeit zu wählen. Indem sie ihre Stimme erhebt, ohne ihre künstlerische Sensibilität zu opfern, definiert sie die Rolle der First Lady auf ihre eigene Weise neu, fernab traditioneller Normen.
