Eine kürzlich stattgefundene Veranstaltung in einem Londoner Nachtclub sorgte online für Aufsehen, nachdem bekannt wurde, dass der Eintritt von der Körpergröße der männlichen Besucher abhängt. Diese ungewöhnliche Regel rief gemischte Reaktionen im Publikum hervor.
Ein Abend nur für Personen ab 1,83 m Körpergröße.
Der Nachtclub The Bricks im Brixton-Viertel veranstaltet am 31. Januar eine Party namens „Land Of The Giants“. Laut der Ankündigung des Veranstalters auf TikTok müssen Männer mindestens 1,83 m groß sein, um Einlass zu erhalten, während für Frauen keine Größenbeschränkung angegeben wird.
Die Tickets für diese Veranstaltung sind nicht kostenlos – es gibt unterschiedliche Preise für Männer und Frauen – und der Abend richtet sich an Personen über 23 Jahre. Trotz dieser ungewöhnlichen Voraussetzung waren die Tickets schnell ausverkauft, und eine weitere Auflage ist bereits für März geplant.
Einreisemaßnahmen und besondere Regeln
Um diese Regel durchzusetzen, gibt der Veranstalter an, dass Männer beim Einlass gemessen werden. Sollten sie die Mindestgröße nicht erreichen, kann ihnen der Zutritt verweigert werden. Diese Einschränkung wird in der Kommunikation rund um die Veranstaltung hervorgehoben und in mehreren Beiträgen in den sozialen Medien wiederholt. Für Frauen gilt diese Regel nicht in gleicher Weise, was online für einige Reaktionen sorgt.
Eine Beschreibung, die die Atmosphäre hervorhebt.
Auf der Ticketplattform, auf der die Veranstaltung beworben wird, präsentiert sich „Land Of The Giants“ als „eine Nacht rund um das Thema Größe“. Die Beschreibung suggeriert einen Ort, an dem die Anwesenheit großer, männlicher Teilnehmer im Vordergrund steht und die Atmosphäre je nach Besucher variiert. Diese Positionierung unterstreicht die Absicht der Organisatoren, „eine gezielte Atmosphäre statt willkürlicher Regeln zu schaffen“, wie sie selbst sagen.
Reaktionen in den sozialen Medien
Die Bekanntgabe dieses Kriteriums löste online zahlreiche Reaktionen aus. Einige Kommentatoren bezeichneten die Regel als diskriminierend und argumentierten, dass die Körpergröße nicht über den Zugang zu gesellschaftlichen Veranstaltungen entscheiden sollte. Andere äußerten sich überrascht oder gar unverständnisvoll über diese ungewöhnliche Einschränkung. Die in den sozialen Medien geteilten Kommentare spiegeln ein breites Meinungsspektrum wider, von Belustigung bis Empörung. Einige Nutzer befürchten, dass solche Regeln Stereotype in Bezug auf das Aussehen verstärken können.
Eine Debatte, die andauert
Während die Veranstaltung „Land der Giganten“ am 31. Januar weiterhin für Aufsehen sorgt, ist die Diskussion um die Zugangskriterien und deren Relevanz noch nicht abgeschlossen. Einige sehen darin eine originelle Marketingstrategie, andere hinterfragen die gesellschaftlichen Auswirkungen einer solchen Regelung. Diese Debatte verdeutlicht die unterschiedlichen Reaktionen, die Entscheidungen von Veranstaltern in einem kulturellen und digitalen Kontext hervorrufen können, in dem jedes Detail kommentiert und breit geteilt wird.
Kurz gesagt, die Entscheidung eines Londoner Clubs, den Zutritt zu einer Veranstaltung auf Männer ab einer Körpergröße von 1,83 Metern zu beschränken, löste umgehend Diskussionen im Internet aus. Von kritischen Reaktionen bis hin zu schlichtem Erstaunen wirft diese Wahl Fragen darüber auf, wie bestimmte Veranstaltungen ihr Publikum ansprechen und welche gesellschaftlichen Wahrnehmungen mit körperlichen Kriterien verknüpft sind.
