Die dritte Staffel von „Euphoria“ hat noch nicht einmal begonnen, und schon entbrennt eine Kontroverse um den Trailer, der von einigen Zuschauern als „zu provokant“ empfunden wird. Angesichts der immensen Erwartungen, des Kultstatus und der zunehmend als „extrem“ empfundenen Bilder wird die für den 13. April 2026 auf HBO Max angekündigte Rückkehr von einer ernsthaften Debatte über die Grenzen des Schockeffekts im Film begleitet.
Eine Kultserie unter hohem Druck
Seit ihrem Debüt hat sich „Euphoria“ dank Zendaya und einer Reihe emotional packender Charaktere zu einer Kultserie der Generation Z entwickelt. Jede neue Staffel wurde zum Ereignis, und die dritte – die als letzte angekündigt wurde – wird nach jahrelangem Warten und Kontroversen um die Geschehnisse hinter den Kulissen besonders gespannt erwartet.
Die neuen Folgen spielen einige Jahre nach den vorherigen Ereignissen und zeigen die ehemaligen Schüler im Erwachsenenleben mit seinen schwierigen Entscheidungen, komplizierten Beziehungen und ständigen Spannungen. Der angekündigte Ton ist düsterer, direkter und intensiver und weckt sowohl die Neugier als auch die Besorgnis der Fans.
Ein als „zu provokativ“ eingestufter Trailer
Der Trailer zur dritten Staffel löste von Anfang an zahlreiche Reaktionen aus, viele Zuschauer empfanden ihn als „zu provokant“. Die Bilder, die vor Emotionen, Konflikten und Grenzsituationen nur so strotzen, erwecken den Eindruck einer ständigen Eskalation der Exzesse. In den sozialen Medien prangerten mehrere Nutzer „Marketing um jeden Preis, das auf Schockeffekte setzt“ an. Sie glauben, die Serie wolle die visuellen und erzählerischen Grenzen, die ihren Ruf in den vorherigen Staffeln bereits begründet hatten, noch weiter ausreizen.
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Eine Steigerung der Intensität seit Staffel 1
Am auffälligsten an den Reaktionen der Zuschauer ist das Gefühl einer allmählichen Verschiebung hin zu etwas immer „Extremerem“ in dieser neuen Staffel. Während „Euphoria“ anfangs für seine sorgfältige Ästhetik und die gelungene Verbindung von Zerbrechlichkeit und Härte gelobt wurde, haben viele nun das Gefühl, dass „das Gleichgewicht zugunsten einer Eskalationslogik ins Wanken gerät“.
Viele treue Fans erklären, dass sie hin- und hergerissen sind zwischen der Vorfreude auf die Rückkehr in dieses Universum und der Angst, die Serie könnte sich in ständiger Provokation verlieren. Für sie symbolisiert dieser Trailer genau diesen Wandel: ein rasanteres Tempo, gesteigerte Spannungen und eine bedrückende Atmosphäre, als wolle jede Einstellung die vorherige übertreffen.
Ein Publikum, gespalten zwischen Faszination und Müdigkeit
Angesichts dieser Bilder scheint die Öffentlichkeit tief gespalten.
- Einerseits freut sich ein großer Teil des Publikums darüber, dass Euphoria seinen Stil bis zum Äußersten treibt, und betrachtet diesen Radikalismus als Markenzeichen der Serie.
- Andererseits äußern einige eine gewisse Müdigkeit und glauben, dass die Serie durch die Intensivierung aller Elemente Gefahr läuft, die emotionale und intime Dimension zu verlieren, die sie zu Beginn so bemerkenswert gemacht hat.
Diese Kritiker befürchten, dass das Streben nach „immer Stärkerem“ letztendlich die Botschaft und die Glaubwürdigkeit des Ganzen schwächen wird.
Letztendlich bestätigt der Trailer zur dritten Staffel von „Euphoria“ eines: Die Serie macht keine Abstriche, weder in ihrem visuellen Anspruch noch in ihrer Vorliebe für extreme Situationen. Zwischen Faszination, Verärgerung und Neugierde bleibt eines gewiss: Am 13. April 2026 werden alle zusehen, und sei es nur, um zu sehen, ob die finale Staffel ihrem skandalösen Ruf gerecht wird.
