Die amerikanische Schauspielerin, Regisseurin, Produzentin und Model Eva Longoria hat ihr amerikanisches Leben ohne Zögern hinter sich gelassen. Doch selbst die glücklichsten Auswanderer kennen das Gefühl der Sehnsucht. Anlässlich der Promotion ihrer CNN-Serie „Searching for France“ sprach Eva Longoria mit dem Magazin „People“ darüber, was ihr neues Leben in Spanien ihr nicht bieten kann.
Ein Leben in Spanien, das ich mir selbst ausgesucht habe und das ich sehr schätze.
Nachdem sie sich 2024 mit ihrem Mann José Bastón und ihrem siebenjährigen Sohn Santiago in Spanien niedergelassen hat, genießt Eva Longoria einen Lebensstil, der sich radikal von dem in Los Angeles unterscheidet. Sie geht überall zu Fuß hin, es gibt keine Staus, und sie nimmt sich Zeit für die Mahlzeiten, erklärt sie. Diesen alltäglichen Luxus stellt sie der amerikanischen „Working Lunch“-Kultur gegenüber, die sie als „absonderlich“ bezeichnet: „Immer gehetzt, nie wirklich entspannt.“
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Was er vermisst: seine Familie in Texas.
Eva Longoria sagt, sie vermisse unter anderem ihre Familie in Texas . Ihr Sohn Santiago freut sich hingegen sehr, seine spanischen Cousins wiederzusehen, und die Schauspielerin betont, dass die Familie weiterhin im Mittelpunkt ihres Lebens steht: „Wir möchten von der Familie umgeben sein.“ Um die Entfernung zu überbrücken, reist die Familie regelmäßig nach Mexiko, wo ebenfalls einige ihrer Verwandten leben.
Ihr Sohn Santiago fühlt sich in Spanien sehr wohl, vor allem dank seiner Cousins und Cousinen. Und Eva Longoria macht kein Geheimnis daraus, dass ihr Weggang aus den USA im Jahr 2024 auch politische Gründe hatte: Sie brachte ihre Entscheidung, das Land zu verlassen, ausdrücklich mit Donald Trumps Wiederwahl in Verbindung. Solange er an der Macht ist, kommt eine Rückkehr nicht in Frage.
Was noch fehlte: echtes mexikanisches Essen.
Die andere bemerkenswerte und vielleicht überraschendste Lücke betrifft die Gastronomie. „Und gutes mexikanisches Essen fehlt einfach. Authentisches, gutes mexikanisches Essen findet man in Europa einfach nicht“, bedauert sie. Ein köstlicher Widerspruch für jemanden, der in ihren Reisesendungen die Küchen der Welt erkundet und bereits eine ganze Staffel der mexikanischen Gastronomie gewidmet hat.
Frankreich als neues Erkundungsgebiet
Im Rahmen der Promotion ihrer neuen Serie „Eva Longoria: Auf der Suche nach Frankreich“, die am 12. April 2026 auf CNN Premiere feierte, teilte sie diese Einblicke. Die achtteilige Serie führt sie quer durch Frankreich, von der Bretagne über die Provence bis ins Elsass, wo sie die kulinarischen Schätze des Landes entdeckt. Vielleicht ist dies ein Weg, ihre Sehnsucht nach gutem Essen zumindest teilweise zu stillen – auch wenn die mexikanische Küche, wie sie selbst zugibt, unersetzlich bleibt.
Kurz gesagt, Eva Longoria hat sich auf der anderen Seite des Atlantiks ein glückliches Leben aufgebaut. Nur ihre Familie in Texas und die Tacos ihrer Heimat scheinen ihr zu fehlen. Ein geringer Preis für jemanden, der alles hinter sich gelassen hat – ohne ihre Entscheidung auch nur einen Moment lang zu bereuen.
