Ein Kleid, eine Silhouette und eine ganze Ära feiert ihr Comeback. Mit der Wahl eines Neckholderkleides für die Breakthrough Prize Awards-Verleihung erinnerte das amerikanische Model Gigi Hadid auf elegante Weise alle daran, warum dieser Vintage-Stil ein Comeback verdient.
Eine sehr auffällige Rückkehr auf den roten Teppich
Am 18. April 2026 erschien Gigi Hadid auf dem roten Teppich der 12. jährlichen Breakthrough Prize Awards in Los Angeles. Sie trug ein weißes Seidensatinkleid von David Koma mit einer figurbetonten Silhouette, die ihre Figur perfekt in Szene setzte. Ein hoher Schlitz am Rücken verlieh dem Look zusätzliche Dynamik und Leichtigkeit.
Der Neckholder, das Schlüsselelement des Looks
Das Oberteil des Kleides war der absolute Hingucker: ein neu interpretierter Neckholder-Ausschnitt, strukturiert durch eine juwelenbesetzte Brosche und gekreuzte Träger, die im Rücken gebunden wurden. Dieses architektonische Detail verlieh dem Outfit eine fast skulpturale Dimension. Abgerundet wurde der Look durch Andrea Wazen Mules mit Absatz und Kristallohrringe für eine klare und strahlende Silhouette.
Ein Haarschnitt mit Hollywood-Wurzeln
Das Neckholderkleid ist keine Erfindung der Neuzeit. In den 1950er- und 60er-Jahren war es äußerst beliebt und verkörperte den Hollywood-Chic. Ikonen wie Marilyn Monroe und Elizabeth Taylor trugen es. Sein charakteristischer Ausschnitt, der durch im Nacken gebundene Träger entsteht, betont die Schultern, streckt den Hals und sorgt für eine natürlich elegante Haltung. In den 1990er-Jahren erlebte es ein Revival in schlichteren Varianten: einfache Schnitte, fließende, seidige Stoffe und ein mühelos schicker Stil.
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Mit der Wahl dieses Kleides für einen ihrer seltenen Auftritte auf dem roten Teppich setzte Gigi Hadid nicht nur ein klares Statement, sondern weckte auch das Interesse an einem Stil neu, den viele schon längst vergessen hatten. Ein weiterer Beweis dafür, dass Mode niemals wirklich stirbt.
