Die britische Schauspielerin, Produzentin und Unternehmerin Millie Bobby Brown hat sich bereit erklärt, einen intimeren Teil ihres Lebens preiszugeben. Kürzlich sprach sie gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem amerikanischen Model und Schauspieler Jake Bongiovi, über ihre Adoptionserfahrung, die sie als Erfüllung eines Kindheitstraums betrachtet.
Eine seltene öffentliche Äußerung über ihr Familienleben
Millie Bobby Brown, bekannt für ihre Rolle als Eleven in der Erfolgsserie „Stranger Things“ und ihre Darstellung in „Enola Holmes“, nutzte einen Medienauftritt, um persönliche Einblicke zu gewähren. Sie war in der von Kylie Kelce moderierten Show „Not Gonna Lie “ zu Gast. Im Interview sprach sie offen über die Geburt ihrer Tochter und die Familienpläne, die sie und ihr Mann für die Zukunft haben. Dies war eine seltene Ausnahme von der sonst so diskreten Kommunikation des Paares, da sie sehr darauf bedacht sind, ihr Privatleben zu schützen.
Adoption, ein Kindheitstraum
Einer der Höhepunkte des Interviews war ihr Bericht über ihren Weg zur Adoption. Millie Bobby Brown erklärte, dass dieser Wunsch auf einem lang gehegten Kindheitstraum beruhte, den sie seit frühester Kindheit hegte. „Ich wollte schon immer adoptieren“, vertraute sie Kylie Kelce an. Die junge Frau sprach bewegt über ihre Kindheitserinnerungen: „Es war immer Teil meiner Kindheitsträume. Jedes Mal, wenn ich zu Hause war, mit etwa fünf oder sechs Jahren, sagten meine Eltern: ‚Du hattest deine Puppen.‘ Sie waren alle adoptiert. Ich hatte selbst nie welche. Und ich habe nie so getan, als wäre ich schwanger.“ Diese Aussage verdeutlicht, wie zutiefst persönlich ihre Entscheidung war.
Die Ankunft ihrer Tochter im Sommer 2025
Im Sommer 2025 begrüßten Millie Bobby Brown und Jake Bongiovi ihre Tochter. Ein bedeutender Meilenstein im Leben des jungen Paares, das erst wenige Monate zuvor geheiratet hatte. Die Geburt des Kindes, die im kleinen Kreis gefeiert wurde, markierte einen Wendepunkt für den Star, der mit nur wenigen Jahren bereits Lebensereignisse erlebt, die normalerweise älteren Frauen vorbehalten sind: eine internationale Karriere, Heirat und Mutterschaft. Es ist ein einzigartiger Lebensweg, den sie voll und ganz annimmt und auf dem sie Entscheidungen trifft, die ihre Persönlichkeit widerspiegeln.
Der Wunsch, eines Tages ein Kind zu tragen
Millie Bobby Brown erfüllte sich ihren ersten Traum durch eine Adoption, schließt aber nicht aus, eines Tages eigene Kinder zu haben. In einem Interview erklärte die Schauspielerin, dass die Vergrößerung ihrer Familie weiterhin zu ihren Plänen gehöre, ohne ihren Wunsch nach Adoption aufzugeben. „Es ist nicht so, dass ich es nicht möchte. Ich hoffe, es wird eines Tages so weit sein“, verriet sie. Und fügte dann eine besonders eindringliche Aussage hinzu: „Adoption ist Liebe, Adoption ist für immer.“ Damit wollte sie alle daran erinnern, dass sich die beiden Wege nicht ausschließen, sondern im Gegenteil im selben Familienleben nebeneinander bestehen können.
Ein Projekt, das schon lange vorbereitet wird
Die Geburt ihrer Tochter war alles andere als eine spontane Entscheidung. Millie Bobby Brown erklärte, dass sie sich vor diesem Abenteuer mit Jake Bongiovi eingehend informiert hatte. Die Schauspielerin griff dabei insbesondere auf ihr Studium der Sozialen Arbeit zurück, das sie neben ihrer Schauspielkarriere absolvierte. „Mir gefiel der Adoptionsaspekt meines Studiums sehr; er war so wichtig und bedeutungsvoll. Ich habe auch viel darüber gelernt, was es bedeutet, ein Kind zur Welt zu bringen, indem ich mit leiblichen Müttern gesprochen und viel über ihre Erfahrungen gelesen habe“, erklärte sie.
Die Schauspielerin betonte außerdem, dass die Adoption eine Entscheidung war, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Jake Bongiovi getroffen hatte. „Mein Mann und ich haben uns Zeit genommen, über diese Geschichte und ihre Bedeutung nachzudenken. Und dann haben wir uns dafür entschieden“, vertraute sie an.
Indem Millie Bobby Brown ihre Adoptionserfahrung mit bemerkenswerter Aufrichtigkeit schildert, liefert sie ein persönliches Zeugnis, das weit über die bloße Medienberichterstattung hinausgeht. Ein Zeugnis, das uns, wie sie so treffend zusammenfasst, daran erinnert, dass „Adoption Liebe ist, Adoption für immer“.
