Der Sommer hat noch nicht offiziell begonnen, und die Temperaturen brechen bereits Rekorde. Das Thermometer klettert in die Höhe, und selbst mit weniger Kleidungsschichten ist die Hitze unerträglich und lässt einen stark schwitzen. Um sich abzukühlen, hat man wahrscheinlich schon alles versucht: Ventilator, Raumspray, Handventilator… Doch Tennisspieler haben eine weitere vielversprechende Technik, um ihre Körpertemperatur zwischen den Sätzen zu regulieren.
Ein mit Eiswürfeln gefülltes Handtuch
Alle Augen sind derzeit auf die prestigeträchtigen Plätze von Roland Garros gerichtet, wo entscheidende Tennismatches ausgetragen werden. Während das Finale großartige sportliche Leistungen und einige spannende Überraschungen in der Weltrangliste verspricht, mussten die Tennis-Asse in einer sengenden Hitze, wie sie für die Südhalbkugel typisch ist, Ballwechsel bestreiten. Die Sandplätze glichen ausgedörrten Wüsten.
Auf den Tribünen wedelten die Zuschauer, alle in Weiß und Leinen gekleidet, eifrig mit Fächern , in der Hoffnung, eine angenehme Brise zu erzeugen. Auch die Spieler auf den Plätzen litten unter der ungewöhnlichen Hitze, die ihre Leistungen beeinträchtigte. Der sengenden Sonne ausgesetzt, bei einem UV-Index, der hoch genug war, um Döner zu braten und Eiscreme schmelzen zu lassen, spielten sie ihre Matches unter extremen Bedingungen.
In den kurzen Pausen tranken sie nicht einfach nur Wasser direkt aus dem Gefrierschrank und wischten sich mit Mikrofasertüchern den Kopf ab. Sie wickelten sich eine Art Stoffrolle um die Schultern. Ihre Erleichterung war ihnen deutlich anzusehen. Dieses improvisierte Kissen enthielt gefrorene Eiswürfel. Eine gute Notlösung, wenn man keine Klimaanlage hat und die Wohnung einem Wasserkocher gleicht.
Wie lässt sich diese Technik zu Hause nachahmen?
Roland Garros ist zwar ein hochkarätiges Sportevent mit einem zahlungskräftigen Publikum, doch diese Kühltechnik, die man am Spielfeldrand beobachten konnte, lässt sich ganz einfach und kostengünstig nachmachen. Man braucht dafür nichts weiter: ein ausreichend langes Handtuch und ein paar Eiswürfel.
Die Methode ist simpel, und Content Creator @ la.vanth zeigt euch exklusiv, wie es geht. Legt das Handtuch flach hin, gebt Eiswürfel in die Mitte – wie bei einem Burrito – und rollt es zusammen. Verschließt es mit Bändern, um euren eisigen Nackenwärmer zu fixieren. Legt ihn für etwa 30 Minuten ins Gefrierfach und genießt diese erfrischende Umarmung an euren freien Tagen oder im Homeoffice. Eine effektive Methode, wenn eure Wohnung einer Sauna gleicht.
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Die Vorteile dieses Kühltricks
In Zeiten extremer Hitze könnte man fast ganze Tage in den Kühlregalen von Supermärkten und anderen Einkaufszentren verbringen. Laut offiziellen Angaben leben in Frankreich neun Millionen Menschen in stickigen, überhitzten Wohnungen. Selbst bei geschlossenen Fensterläden und wenn man morgens um 5 Uhr aufsteht, um frische Luft hereinzulassen, ist das Zuhause ein Backofen. Man fühlt sich wie eine Pflanze im Gewächshaus, die in den eigenen vier Wänden langsam vor sich hin gärt.
Diese Kühltechnik, die man auf den Tennisplätzen sieht und die auch von Spielern wie Djokovic angewendet wird, ist eine geniale Idee, um die brütende Hitze der kommenden Jahre besser zu bewältigen. Sie ist weniger drastisch als die berüchtigte kalte Dusche, von der Ärzte sogar abraten, und ermöglicht es dem Körper, sanft zu seiner normalen Temperatur zurückzukehren. Das Handtuch dient dabei als weiche Barriere und verhindert einen Temperaturschock.
Diese Technik ersetzt natürlich nicht die wichtigsten Empfehlungen bei extremer Hitze. Regelmäßiges Trinken, das Schließen der Fensterläden während der heißesten Stunden, frühes Lüften am Morgen und die Vermeidung körperlicher Anstrengung bleiben weiterhin oberste Priorität.
Dieser erfrischende Nackenwärmer hat den Vorteil, dass er für jeden zugänglich ist. Man braucht weder eine energieintensive Klimaanlage noch aufwendige, oft überteuerte Geräte. Ein Handtuch, ein paar Eiswürfel und etwas Planung genügen, um diese von Spitzensportlern angewandte Methode zu Hause nachzumachen. Damit ist man bestens gegen die brütende Hitze gewappnet.
