Nur wenige Tage vor dem großen Finale am 16. Mai 2026 in der Wiener Stadthalle sorgt der Eurovision Song Contest bereits in ganz Europa für Begeisterung. Die 70. Ausgabe vereint 35 Länder zu einem Wettbewerb, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Und während einige Namen bereits die Prognosen dominieren, könnten andere Künstlerinnen die Rangliste am Finalabend durchaus noch einmal ordentlich durcheinanderwirbeln.
Monroe (Frankreich): Das Juwel, das alles verändern könnte
Die französische Sängerin Monroe, die am 9. Mai 2026 auf der Eurovisionworld-Website auf Platz 4 rangierte, zählt zu den aussichtsreichsten Kandidatinnen für den Sieg. Ihr Lied „Regarde!“ beeindruckte bereits in den ersten Probenaufnahmen so sehr, dass mehrere ihrer Konkurrenten sie in den sozialen Medien lobten.
Der finnische Sänger Pete Parkkonen und die lettische Vertreterin Atvara gehörten zu denjenigen, die den Auftritt begeistert kommentierten. Frankreich hat den Wettbewerb seit 1977 nicht mehr gewonnen. Nach Louanes siebtem Platz im Jahr 2025 wird von Monroe erwartet, dass sie der französischen Delegation neuen Schwung verleiht. Ein Sieg wäre eine echte Überraschung, doch ihr Aufstieg in der Weltrangliste macht diese Möglichkeit immer wahrscheinlicher.
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Delta Goodrem (Australien): Erfahrung im Dienste der „Powerballade“
Delta Goodrem, die Australien beim Eurovision Song Contest vertritt, ist keine Unbekannte in der Musikszene. Laut Eurovision.com unterzeichnete die in Sydney geborene Künstlerin ihren ersten Vertrag mit 15 Jahren, verkaufte weltweit über neun Millionen Alben und konnte in ihrer Heimat fünf Nummer-eins-Alben und neun Nummer-eins-Singles verbuchen. Sie war neun Staffeln lang Coach bei „The Voice Australia“ und arbeitete außerdem mit Céline Dion sowie der australisch-britischen Sängerin, Schauspielerin, Produzentin und Aktivistin Olivia Newton-John zusammen.
In Wien wird sie „Eclipse“ singen, eine gefühlvolle Ballade, die ihre Stimme und ihre Emotionen in den Vordergrund stellt. Obwohl die Buchmacher sie auf Platz 5 mit einer Wahrscheinlichkeit von etwa 25 % für eine Top-3-Platzierung sehen, könnte ihr Bühnenerfahrung im Finale, in dem die Publikumsabstimmung völlig unberechenbar ist, eine Überraschung ermöglichen.
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Atvara (Lettland): Die Offenbarung mit einer kraftvollen Botschaft
Als absolute Außenseiterin in dieser Ausgabe vertritt Atvara (bürgerlich Liene Stūrmane) Lettland, nachdem sie die nationale Vorentscheidung Supernova 2026 gewonnen hat. Die ursprünglich aus Liepāja stammende Künstlerin wird den Titel „Ēnā“ („Im Schatten“) verteidigen, ein intimes Lied, das von ihrer schwierigen Kindheit inspiriert ist.
In ihren Liedtexten erkundet Atvara das Konzept des Doppellebens: das, das wir anderen zeigen, und das, das wir in uns tragen. Es ist eine universelle Botschaft, die in ganz Europa Anklang finden könnte. Auch wenn sie nicht zu den Top-Fünf der Buchmacher zählt, machen ihre künstlerische Tiefe und die Aufrichtigkeit ihrer Herangehensweise sie zu einer ernstzunehmenden Kandidatin, die beim Publikumsvoting für eine Überraschung sorgen könnte.
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Zwischen einem aufstrebenden französischen Favoriten, einem etablierten internationalen Künstler und einer Sensation aus dem Baltikum verspricht der Eurovision Song Contest 2026 ein offenes Finale. Während die Buchmacher ihre Prognosen abgeben, liegt der Zauber des Wettbewerbs gerade in diesen unerwarteten Ergebnissen, die den Verlauf des Abends verändern können. Schalten Sie am Samstag, den 16. Mai 2026, live aus Wien auf France 2 ein und erleben Sie, welche dieser Stimmen den Wettbewerb prägen wird.
