Während der Dreharbeiten zu dem mit Spannung erwarteten Film „Der Teufel trägt Prada 2“ äußerte Anne Hathaway Berichten zufolge ihre Bedenken hinsichtlich der Darstellung bestimmter Schönheitsideale in der Modebranche. Laut ihrer Kollegin, der US-amerikanischen Schauspielerin Meryl Streep, wollte Hathaway die Darstellung von als „zu dünn“ geltenden Figuren im Film vermeiden und betonte die Wichtigkeit einer ausgewogeneren Repräsentation. Diese Haltung entfacht die Debatte über die Entwicklung ästhetischer Kriterien in Mode und Film neu.
Wachsamkeit hinsichtlich der Darstellungen in der Mode
In einem Interview mit Harper’s Bazaar erklärte Meryl Streep, sie sei überrascht gewesen von der Magerkeit einiger Models, die sie während der Vorbereitungen zum Film auf Modenschauen gesehen habe: „Ich war erstaunt darüber, dass die Models nicht nur schön und jung waren – sie sahen alle jung aus –, sondern auch erschreckend dünn.“ Die Schauspielerin beschrieb dies als einen unerwarteten Eindruck und merkte an, dass das Thema Körpervielfalt in den letzten Jahren bereits Diskussionen ausgelöst habe.
Laut ihrer Aussage machte Anne Hathaway das Produktionsteam umgehend auf das Problem der Körperdarstellung im Film aufmerksam, die als zu weit von einer realistischen oder verantwortungsvollen Darstellung entfernt empfunden wurde: „Ich dachte, das wäre alles schon vor Jahren geklärt worden. Annie bemerkte es auch und sprach sofort mit den Produzenten. Sie erreichte die Zusage, dass die Models in der Modenschau, die wir für unseren Film vorbereiteten, nicht so dünn sein würden! Sie ist ein wunderbares Mädchen.“ Diese Initiative ist Teil einer breiteren Diskussion über Körperbilder in der Kreativbranche.
Ein von der Öffentlichkeit mit Spannung erwarteter Film
Als direkte Fortsetzung des Kultklassikers „Der Teufel trägt Prada 2 “ aus dem Jahr 2006 kehren ikonische Charaktere zurück, darunter Miranda Priestly, gespielt von Meryl Streep, und Andy Sachs, dargestellt von Anne Hathaway. Das Drehbuch verfolgt die Entwicklung ihrer Karrieren fast zwanzig Jahre nach den Ereignissen des ersten Films.
Ein Wandel der Erwartungen innerhalb der Branche
Die Darstellung von Körperformen in Mode und Film wird seit Jahren regelmäßig diskutiert. Zahlreiche Initiativen wurden ins Leben gerufen, um eine größere Vielfalt an Körperformen in Werbekampagnen und auf dem Laufsteg zu fördern. Anne Hathaways Haltung verdeutlicht ein wachsendes Bewusstsein für die Wirkung von Bildern, die an die Öffentlichkeit, insbesondere an jüngere Generationen, verbreitet werden.
Wie Meryl Streep berichtet, trägt Anne Hathaway mit diesem Engagement dazu bei, die Debatte um Schönheitsideale in der Modebranche neu zu entfachen. Angesichts des bevorstehenden Kinostarts von „Der Teufel trägt Prada 2“ verdeutlicht diese Fokussierung auf die Darstellung von Körpern die sich wandelnden Erwartungen von Öffentlichkeit und Fachleuten an das Bild, das Film und Mode vermitteln.
