Bei der Met Gala 2026 trug Irina Shayk ein Ensemble aus Uhren und Schmuck – 200 Stunden Handarbeit. Für die After-Party entschied sie sich für das genaue Gegenteil: ein schlichtes, übergroßes weißes Hemd. Und doch war das Ergebnis genauso unerwartet.
Von maßgeschneiderten Anzügen bis hin zum weißen Hemd
Nach der Met Gala 2026 zeigte sich Irina Shayk in den Straßen New Yorks in einem Look, der sich deutlich von ihrem Abendkleid unterschied. Sie trug ein übergroßes weißes Hemd als Minikleid – die voluminösen Ärmel und der strukturierte Kragen sorgten für eine lässige Silhouette. Es ist typisch für sie, den After-Gala-Look neu zu erfinden, denn sie ist dafür bekannt, uns in solchen Übergangsmomenten immer wieder zu überraschen.
Der Ledergürtel – das Detail, das den entscheidenden Unterschied ausmacht
Es war ein schmaler, schwarzer Ledergürtel mit herabhängenden Riemen, der die Taille oberhalb des Hemdes betonte – und dieses Herrenmode-Klassiker in ein strukturiertes Kleidungsstück mit ganz eigenem Charakter verwandelte. Dieses eine Accessoire genügte, um einem ansonsten schlichten Look präzise Kontur zu verleihen. Für Irina Shayk ist solches Detail niemals zufällig.
Die voluminösen schwarzen Oberschenkelstiefel
Das eigentliche Blickfang war jedoch ein anderes Element: ein Paar schwarze, oberschenkelhohe Lederstiefel, die weit über das Knie reichten, mit übertriebenem Volumen und fließendem Fall. Ihre dramatische Silhouette bildete einen starken Kontrast zur Leichtigkeit des darüber getragenen weißen Hemdes – ein Gleichgewicht zwischen dem Gewöhnlichen und dem Außergewöhnlichen, das den Kern ihrer Ästhetik ausmacht.
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Eine kleine Alexander-Wang-Tasche als Verbindung zum Met
Um das Ensemble abzurunden, trug Irina Shayk eine kleine Tasche von Alexander Wang – eine subtile Anspielung auf die Zusammenarbeit, die auch ihr Outfit für die Met Gala hervorgebracht hatte. Eine silberne Halskette, die zu den metallischen Elementen des Gürtels passte, vervollständigte den Look – minimalistisch und stimmig, ohne jemals mit Hemd und Stiefeln zu konkurrieren.
Seine goldene Regel für die Zeit nach der Gala
Irina Shayk hat eine ganz eigene Art, Met-Gala-After-Partys zu erleben: Sie legt die formelle Atmosphäre des Abends systematisch ab und setzt stattdessen auf etwas Persönlicheres. Ihre Philosophie erklärte sie dem Magazin „People“ bei einer früheren Met Gala: „Ich muss mich frei bewegen können, mich wohlfühlen und Spaß an meiner Kleidung haben.“ Dieses weiße Hemdkleid mit Gürtel und Stiefeln verkörperte genau das.
Ein übergroßes weißes Hemd, ein Ledergürtel und klobige Overknee-Stiefel – Irina Shayk bewies einmal mehr, dass die After-Party genauso viel Power haben kann wie der rote Teppich. Nicht mit mehr, sondern mit weniger – und in einer besseren Position.
