Bei einem königlichen Empfang in London bewies Kate Middleton erneut ein gutes Gespür für Mode. Die Prinzessin von Wales erschien in einem rot-weiß gepunkteten Kleid im Vintage-Stil, das in den sozialen Medien umgehend für zahlreiche Kommentare sorgte.
Ein rotes Kleid mit weißen Punkten, eine Hommage an die 1930er Jahre
Am 2. Juni 2026 besuchte Kate Middleton den St. James’s Palace in London. Die Prinzessin von Wales nahm an einem Empfang zum 125-jährigen Jubiläum von Cancer Research UK teil, der weltweit größten unabhängigen Krebsforschungsorganisation. Zu diesem Anlass tauschte sie ihre sonst so modernen Outfits gegen ein Kleid im Retro-Stil.
Das fließende Kleid reicht bis zu den Knöcheln und ist am Saum mit zarten Rüschen verziert. Ausgeprägte Schulterpolster strukturieren die Silhouette, während ein dezenter V-Ausschnitt mit weißem Revers und ein breiter Gürtel die Taille betonen. Der Schnitt ist direkt vom Hemdkleid der 1930er-Jahre inspiriert, einem Stil, der damals aufgrund seiner Praktikabilität – funktionale Knöpfe, klare Linien und elegante Schnittführung – bei Frauen sehr beliebt war.
Die Rückkehr der Erbse
Es war das Muster, das für die größte Aufregung sorgte. In einer Saison, in der Polka Dots auf den Laufstegen und in den Straßen ein großes Comeback feiern, wagte Kate Middleton einen mutigen Schritt weg von ihrem traditionellen Schwarz-Weiß-Look und entschied sich stattdessen für den markanteren Kontrast von Weiß auf Rot. Diese Wahl war alles andere als harmlos: Rot, Symbol für Liebe, Stärke und Verbundenheit, spiegelte zudem die Bedeutung des Ereignisses wider.
Das Kleid stammt von Rodarte, einem kalifornischen Modehaus aus Pasadena, das von den Schwestern Kate und Laura Mulleavy gegründet wurde. Bekannt für ihre romantischen Silhouetten und zahlreichen Bezüge zur Kunstgeschichte, legen die Designerinnen besonderen Wert auf kreative Recherche – was sich in jeder Falte, in jedem Detail des von Prinzessin Janes gewählten Kleides zeigt.
Accessoires: der charakteristische monochrome Stil
Ihrer Vorliebe für monochrome Silhouetten treu, rundete Kate Middleton ihr Outfit mit roten Samtpumps von Gianvito Rossi und einer passenden Clutch des italienischen Modehauses Miu Miu ab. Beim Schmuck entschied sie sich für schlichte Eleganz: eine Halskette mit einem Rubinanhänger und dazu passende Diamantohrringe.
Eine perfekt inszenierte, stilistische Präsentation, die bis ins kleinste Detail ein Gefühl von Stimmigkeit vermittelt. Mit jedem Auftritt festigt die Prinzessin von Wales somit ihre Position als neue Art von Modeikone: Sie versteht es, Vintage neu zu interpretieren, ohne es einfach zu verwerfen.
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Eine Botschaft hinter dem Äußeren
Das Wichtigste bleibt: die Sache, für die sie sich einsetzen. Gemeinsam mit König Charles III., in Begleitung von Königin Camilla und Prinz William, nahm Prinzessin Kate Middleton an der Feier einer Organisation teil, deren Arbeit sie leider nur allzu gut kennt. Im Jahr 2024, nur wenige Wochen nacheinander, hatten König Charles III. und Kate Middleton ihre Krebserkrankung öffentlich gemacht.
Im Januar 2025 bestätigte die Prinzessin von Wales, dass sie in Remission sei, während die Behandlung der Monarchin „günstig verlaufe“ und „im Laufe des Jahres 2026 gelockert werden“ solle. Diese gemeinsame Präsenz im Dienste einer ebenso persönlichen wie kollektiven Sache verlieh der gesamten Inszenierung zweifellos ihre primäre Bedeutung: Hinter den Roben verbarg sich vor allem ein gemeinsamer Kampf.
Mit ihrem Rodarte-Kleid mit Anklängen an die 1930er Jahre setzt Kate Middleton somit auf mehreren Ebenen ein Zeichen: als Hommage an die Eleganz einer anderen Ära, als perfekt gekonnte Anspielung auf den Polka-Dot-Trend, aber auch als starke Unterstützung für ein zutiefst persönliches Anliegen.
