Rosé, die legendäre Stimme der südkoreanischen K-Pop-Girlgroup Blackpink, sprach kürzlich offen im Podcast „Session 46: Rosé | Therapuss“ mit Jake Shane . Die südkoreanische Sängerin stellt traditionelle Vorstellungen von Ehe und Familie infrage und genießt ihr Glück als Single-Frau in vollen Zügen.
Eine Infragestellung des „Status quo des Glücks“
In diesem intimen Gespräch fragt Rosé direkt: „Warum gelten Heirat und Hauskauf als Maßstab für Glück?“ Sie weist darauf hin, dass manche Menschen in der Ehe unglückliche Erfahrungen machen, und fügt hinzu: „Manchmal bin ich so glücklich, Single zu sein.“ Es ist eine befreiende Botschaft, die die Ehe nicht als Voraussetzung für Glück heiligt.
Erinnert ihr euch noch, als Rosé sagte: „Heiraten und ein Haus kaufen – warum gilt das als Maßstab für Glück? Manche Menschen machen damit schreckliche Erfahrungen, und manchmal bin ich einfach nur glücklich als Single.“ Sie hatte recht. pic.twitter.com/yZHMGIOUW4
— hiro (@rsrosiess) 5. Januar 2026
Gesellschaftlicher Druck zur frühen Heirat
Insbesondere in Südkorea stehen Frauen unter enormem Druck, jung zu heiraten und schnell eine Familie zu gründen. Dieses traditionelle Kulturmodell legt großen Wert auf frühe Mutterschaft und die Rolle der Hausfrau, oft auf Kosten der persönlichen und beruflichen Ambitionen der Frauen.
Rosé, die Stimme einer fragenden Generation
Als Mitglied der weltweit erfolgreichsten Girlgroup verkörpert Rosé eine neue Generation von Frauen, die sich traditionellen Erwartungen widersetzen. Auf dem Höhepunkt ihrer internationalen Karriere weigert sie sich, sich einem Modell anzupassen, das nicht zu ihr passt. Ihre Geschichte findet besonders bei jungen K-Pop-Fans Anklang, die oft mit denselben starren familiären Erwartungen konfrontiert sind.
Ein Plädoyer für die Wahlfreiheit der Frauen
Indem Rosé ihre Freude am Single-Dasein bekräftigt, widerlegt sie die Vorstellung, dass das Glück von Frauen zwangsläufig von Ehe und Mutterschaft abhängt. Sie regt uns an, darüber nachzudenken, was ein erfülltes Leben wirklich ausmacht: „Warum sollten wir heiraten müssen, um glücklich zu sein?“ Diese Frage öffnet die Tür zu einer umfassenderen Reflexion über die Erfolgs- und Leistungsstandards, die Frauen auferlegt werden, insbesondere in konservativen Gesellschaften wie Südkorea.
In der K-Pop-Industrie, wo das Image von Idolen penibel kontrolliert wird, markiert Rosés Offenheit über ihr Privatleben einen Bruch mit der Vergangenheit. Die Sängerin, die sorgfältig inszenierte Gespräche über ihr Privatleben gewohnt ist, entscheidet sich nun für Authentizität und spricht lieber über ihre wahren Wünsche, anstatt sich einer vorgegebenen Rolle anzupassen.
