Die amerikanische Singer-Songwriterin, Musikerin und Schauspielerin Olivia Rodrigo präsentiert sich so selbstbewusst wie nie zuvor. Für ein kürzlich erschienenes Editorial-Fotoshooting im Vorfeld ihres dritten Albums wählte sie einen Look, bei dem Spitze mit aufwendigen Textilverzierungen verschmilzt. Das Ergebnis sorgte in den sozialen Medien sofort für Furore.
Ein kurzes Top aus bestickter Spitze mit einem Hauch von Haute Couture.
Olivia Rodrigo trägt ein kurzes, BH-ähnliches Spitzentop von Versace. Das wie ein wahres Kunstwerk gestaltete Top ist mit aufwendigen Metallstickereien verziert und von einer schwarzen Borte eingefasst, die die hochwertige Verarbeitung des Stoffes unterstreicht. Im warmen Studiolicht schimmern die eingelegten Steine golden und verleihen der Silhouette eine fast filmische Anmutung.
Die Struktur des Oberteils – irgendwo zwischen kunstvoller Spitze und filigraner Metallarbeit – erinnert an Haute Couture der 2000er-Jahre und zeitgenössische italienische Abendkleider. Eine gewagte Wahl, die perfekt in die „Gothic-Luxe“-Ästhetik passt, die Olivia Rodrigo in den letzten Saisons erforscht hat.
Eine redaktionelle Silhouette, irgendwo zwischen Schwarz und Glanz.
Passend dazu wählte Olivia Rodrigo einen strukturierten, hochgeschnittenen Rock in dunklen Tönen, der einen starken Kontrast zum hellen Oberteil bildet. Das von Ryan McGinley fotografierte Shooting spielt mit der Pose: Arme über den Kopf erhoben, Rücken an eine strukturierte Wand gelehnt, Blick geradeaus gerichtet.
Das Bild, fast skulptural, wirkt wie ein Porträt aus einer anderen Zeit – als wäre eine Diva der 1950er-Jahre in die Modewelt von heute eingetaucht. Skulpturale Goldohrringe betonen die vertikalen Linien der Silhouette und verleihen ihr genau den richtigen metallischen Glanz, um die Stickerei des Oberteils widerzuspiegeln.
Was die Schönheit betrifft, ein Universum aus dem alten Hollywood
Was ihre Frisur betrifft, setzte Olivia Rodrigo auf Bewegung. Ihr braunes Haar fiel in langen, weichen Wellen, die vom Wind sanft umspielt wurden und ihr Gesicht umrahmten. Dieser Look bildete einen Kontrast zur grafischen Strenge ihrer Kleidung und verlieh dem gesamten Shooting eine natürliche Note.
Für ihr Make-up wählte sie einen strahlenden Teint, betonte Augen und einen tiefen Beerenton – fast Granatrot – auf den Lippen, der dem gesamten Look eine besonders dramatische Note verlieh. Dieser Stil war direkt von den großen Ikonen des amerikanischen Kinos der 1950er-Jahre inspiriert.
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Eine Modemarke, die sich mit ihrem neuen Album behauptet.
Dieser Auftritt ist kein Zufall. Olivia Rodrigo bereitet die Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums „you seem pretty sad for a girl so in love“ am 12. Juni vor. Und jeder ihrer Auftritte der letzten Wochen scheint Bild für Bild die visuelle Welt dieses neuen Werks zu erschaffen: gotische Anspielungen, filigrane Spitze, dunkle Farben mit metallischen Akzenten.
Diese stilistische Wandlung ist alles andere als unbedeutend für jemanden, der noch vor wenigen Jahren vor allem auf den „bunten Teenie-Pop“ setzte. Heute präsentiert Olivia Rodrigo eine bewusstere, erzählerischere Mode – jedes Outfit ist als Fragment einer Geschichte konzipiert, die erzählt werden soll.
Mit diesem kleinen, bestickten Spitzentop von Versace liefert Olivia Rodrigo eines ihrer besten Fashion-Statements des Jahres. Nur wenige Tage vor der Veröffentlichung ihres neuen Albums gibt sie sich die Möglichkeit, ihr Image neu zu erfinden – ohne dabei ihre Einzigartigkeit einzubüßen. Eine Strategie, die bereits jetzt perfekt aufzugehen scheint.
