Während ihres Aufenthalts in Tokio zur Promotion des Films „Der Teufel trägt Prada 2“ untermauerte Meryl Streep einmal mehr ihren Status als Stilikone. Die amerikanische Schauspielerin sorgte in einem Retro-inspirierten Kostüm für Furore – ein Symbol für das bemerkenswerte Comeback dieses ikonischen Kleidungsstücks.
Ein bemerkenswerter Auftritt während der Welttournee des Films.
Meryl Streep besuchte Tokio im Rahmen der Werbetour für den Film „Der Teufel trägt Prada 2“, der voraussichtlich im Mai 2026 in die Kinos kommt. Diese Fortsetzung des Kultfilms aus dem Jahr 2006 markiert die Rückkehr der Schauspielerin in der Rolle der Miranda Priestly, einer Figur, die zu einer Ikone der Modewelt geworden ist.
Meryl Streep wurde von mehreren Castmitgliedern begleitet, darunter die amerikanische Schauspielerin Anne Hathaway, die ebenfalls anwesend war, um dieses von den Fans mit Spannung erwartete neue Kapitel zu präsentieren. Bei ihrem öffentlichen Auftritt in der japanischen Hauptstadt zog Meryl Streep mit einer eleganten, von klassischer Haute Couture inspirierten Silhouette die Blicke der Fotografen auf sich.
Ein Chanel-Kostüm, inspiriert von der Haute-Couture-Tradition
Für diesen Anlass trug Meryl Streep einen Chanel-Kostümrock aus der Kollektion Métiers d'Art 2026, entworfen von Matthieu Blazy. Das Outfit zeichnete sich durch seinen strukturierten Schnitt und die grafischen Details aus und vereinte Moderne mit Vintage-Elementen.
Das zinnoberrote Ensemble, bestehend aus Jacke und Midirock, bestach durch einen kontrastierenden Grafikprint mit dekorativen schwarzen Fransen. Abgerundet wurde der Look durch zweifarbige Slingback-Pumps, eine strukturierte Tasche und eine übergroße Sonnenbrille – ein charakteristischer Stil von Miranda Priestlys Figur im Film. Dieser Auftritt ist Teil einer Reihe von Looks, die vom Filmuniversum inspiriert sind und die modische Tradition der Filmreihe widerspiegeln.
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Der Kostümrock bestätigt seine Rückkehr in die Trends von 2026.
Der Kostümrock, der lange mit den sogenannten Business-Silhouetten der 1980er und 1990er Jahre assoziiert wurde, erlebt seit einigen Saisons ein Comeback auf den Laufstegen und in der Straßenmode. Mehrere Modehäuser haben dieses ikonische Kleidungsstück kürzlich mit modernisierten Schnitten und zeitgenössischen Stoffen neu interpretiert.
Meryl Streeps Auftritt in Tokio verdeutlicht diese stilistische Weiterentwicklung, indem er klassische Elemente mit zeitgenössischen Interpretationen verbindet. Die Rückkehr des Kostüms ist Teil des umfassenderen Trends des „Power-Dressings“, der strukturierte Kleidung als Ausdruck von Selbstbewusstsein betont.
Eine Schauspielerin, die untrennbar mit der Welt der Mode verbunden ist.
Seit dem Erscheinen des ersten Films im Jahr 2006 hat sich die Figur der Miranda Priestly zu einer prominenten Figur der Mode- und Popkultur entwickelt. Der zweite Teil vereint einige Mitglieder der Originalbesetzung, darunter die britisch-amerikanische Schauspielerin Emily Blunt und den amerikanischen Schauspieler Stanley Tucci, und präsentiert neue Darsteller.
Der Spielfilm wurde von David Frankel inszeniert und von Aline Brosh McKenna geschrieben. Die internationale Promotiontour legt besonderen Wert auf die stilistischen Entscheidungen der Schauspieler und stärkt so die visuelle Identität des Films sowie seinen Einfluss auf die Modebranche.
Mit ihren öffentlichen Auftritten beweist Meryl Streep immer wieder, wie Mode verschiedene Generationen von Schauspielerinnen begleiten kann. Ihre Wahl eines von Haute-Couture-Archiven inspirierten Kostüms zeigt, dass manche Kleidungsstücke Jahrzehnte überdauern und dabei ihre Aktualität bewahren können. Dieser Auftritt in Tokio unterstreicht zudem die Bedeutung von Promotion-Touren als Schaufenster für Designer und als Raum für stilistischen Ausdruck für Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.
