Ernährung
Über die Rubrik Ernährung
Die Rubrik Ernährung von The Body Optimist hilft dir, Ernährung besser zu verstehen, ohne Diät und ohne schlechtes Gewissen: Lebensmittel und Trends im Check, Hunger und Sättigung, die Beziehung zum Essen, Ausgewogenheit im Alltag. Unsere Artikel richten sich an alle Frauen, ganz gleich, welche Figur sie haben, und setzen auf Genuss beim Essen und das Hören auf den eigenen Körper statt auf Verzicht.
Das findest du in der Rubrik Ernährung
- Ausgewogen ohne Verzicht: einfache Anhaltspunkte, um ausgewogener zu essen, ohne auf etwas zu verzichten, über die ganze Woche verteilt.
- Beziehung zum Essen: Schuldgefühle, Heißhunger, Gedanken, die ständig ums Essen kreisen, und Wege, sie zu beruhigen.
- Lebensmittel und Trends im Check: Kaffee, Ballaststoffe, Matcha, Suppe am Abend … zum Beispiel mit der Einschätzung einer Ernährungswissenschaftlerin zur täglichen Abendsuppe.
- Essstörungen: Orientierung, um Warnsignale zu erkennen, Angehörige zu unterstützen und zu wissen, an wen man sich wenden kann.
- Trinken und Jahreszeiten: Früchte, die an heißen Tagen beim Trinken helfen, wohltuende Gelüste im Winter, Mahlzeiten im eigenen Rhythmus.
Wie isst du ausgewogen, ohne zu verzichten?
Ausgewogen zu essen heißt, über mehrere Tage abwechslungsreich zu essen, nicht bei jeder Mahlzeit strengen Regeln zu folgen. Eine sättigende Mahlzeit kombiniert meist Gemüse oder Obst, eine Stärkebeilage (Brot, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Hülsenfrüchte), eine Eiweißquelle und etwas Fett. Halbwegs regelmäßige Essenszeiten verhindern, dass du ausgehungert zur nächsten Mahlzeit kommst. Iss möglichst im Sitzen und ohne Bildschirm, und nimm dir Zeit zum Genießen: Sättigungssignale brauchen eine Weile, bis sie ankommen. Kein Lebensmittel ist verboten: Schokolade, Pommes oder Gebäck haben ihren Platz in einer abwechslungsreichen Ernährung. Allgemeine Orientierung bieten die offiziellen Ernährungsempfehlungen der Gesundheitsbehörden oder Fachgesellschaften deines Landes, die keine Diät vorschreiben.
Unser Ansatz
Unsere Redaktion lehnt Diätkultur ab: keine Abnehmdiäten, kein Kalorienzählen, keine „verbotenen“ Lebensmittel und keine Versprechen körperlicher Verwandlung. Wir gehen davon aus, dass sich Gesundheit nicht an der Waage ablesen lässt und dass jeder Körper eigene Bedürfnisse hat. Wenn wir eine Studie oder die Meinung einer Fachperson wiedergeben, dann um deine Entscheidungen zu unterstützen, nicht um dir vorzuschreiben, was du essen sollst. Unsere Artikel dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung: Bei persönlichen Fragen wende dich an deine Ärztin, deinen Arzt oder eine qualifizierte Ernährungsfachkraft.
Unsere Artikel für den Einstieg
- Die Störungen, die sich hinter „gesunder“ Ernährung verbergen können, und die Signale, die aufhorchen lassen sollten.
- Warum Heißhunger im Winter normal ist und kein schlechtes Gewissen verdient.
- Das schlechte Gewissen beim letzten Bissen, ein unauffälliges Phänomen, das Mahlzeiten verdirbt.
- Warum der Trend Fibremaxxing, also immer mehr Ballaststoffe zu essen, laut Fachleuten in die Irre führt.
Häufige Fragen
Was ist intuitives Essen?
Intuitives Essen ist ein Ansatz, den die US-amerikanischen Ernährungsberaterinnen Evelyn Tribole und Elyse Resch ausgearbeitet haben. Er lädt dazu ein, die Diätmentalität abzulegen, auf Hunger- und Sättigungsgefühle zu hören und Frieden mit allen Lebensmitteln zu schließen. Sein Ziel ist nicht Gewichtsverlust, sondern eine entspanntere und flexiblere Beziehung zum Essen.
Gibt es Lebensmittel, die man streichen sollte?
Nein, in einer abwechslungsreichen Ernährung muss kein Lebensmittel gestrichen werden, außer bei Allergien, Unverträglichkeiten oder medizinischen Gründen. Sehr süße, sehr fettige oder stark verarbeitete Produkte darfst du ohne schlechtes Gewissen genießen, einfach seltener als die Lebensmittel des Alltags. Lebensmittel in „gut“ und „schlecht“ einzuteilen, kann dagegen Frust und Essanfälle fördern.
Woran erkennst du, ob du eine Essstörung hast?
Mehrere Anzeichen sollten aufhorchen lassen: ständig ans Essen denken, sich nach dem Essen schuldig fühlen, zwischen Verzicht und Essanfällen schwanken, Erbrechen herbeiführen oder vermeiden, vor anderen zu essen. Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder die Binge-Eating-Störung können alle Menschen treffen, unabhängig vom Gewicht. Sprich mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt, die dich an eine passende Behandlung weitervermitteln können.
Weiter geht’s in die Praxis mit unseren einfachen und leckeren Rezepten, mit allen Inhalten der Rubrik Küche und mit der Rubrik Wohlbefinden für die Selbstfürsorge im Alltag.